Samstag, 31. März 2012

Kirche

Aus dem schmalen Fenster sehe ich die
alte hell erstrahlte Kirche Schauplatz
internationaler Orgelwochen hier im
Dämmerschein von mittelalterlichen

Führungen zu weiten Katakomben
fühlenswürdig deine Hand berührte
meinen Rücken wie ein Schmetterling
am Rand des sommerlichen Blütenkelchs

und meine Schulter meinen Hals die Haare
und ich schmolz gleich Orgelklängen die
sich dort im Widerhall des hohen Raums
verlieren und ich stand entflammt Gesicht

nach rechts geneigt zur Kirche hin du
küsstest meinen Hals ich konnte kaum so
ruhig stehen bleiben fest wie eine
Kathedrale jeden Augenblick zu kosten

deiner zarten Hände Segen tastend meinen
Körper tastend bis hinab zu meinen Hüften
und du drehtest mich dein Antlitz war
noch schöner wie die Mittelalterkirche

deine Hände streiften endlich meine
Mädchenhügel zart und innig eine Weihe
wie im Schein der Strahler die orange den
alten Mauern leuchten und meine Hitze stieg

bis zur Mansarde hoch wir küssten uns
gleich Pilgern wanderten die Hände lustvoll
über meinen ganzen Körper mehr begehrend
als mein Seufzen aus den Tiefen meiner

Leidenschaft die du gezielt auf immer
höhere Kreise drehen konntest und bald
mussten wir das Fenster schließen sanken
trunken auf das Bett das unter steiler Schräge

stand nur noch geführt vom Rausch des
gegenseitigen Begehrens heiße Küsse folgten
nach und nach dem Lösen unserer Kleidung
nasser intensiver konnte meine Gier kaum

sein fast weltrekordverdächtig wenige
Sekunden nur brauchst du um den BH zu
öffnen und schon lag ich nackt bei dir und
unter deinen süßen Komplimenten - Körper

einer jungen Frau - liebkosten wir was die
Natur zum Kosen reichen konnte unsre
Nähe löste sich in Nichts und wir verschmolzen
ineinander die Ekstase durfte uns verschlingen

wir versanken in ihr waren nur noch eine
Großheit in Unendlichkeit und keine Grenze
trennte uns von uns ja wir gehörten uns für
diese beiden Stunden bis die Turmuhr schlug.

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