Samstag, 20. Oktober 2012

Webe

Webe mir ein Kleid aus deinen Händen
mit ein wenig Platz dazwischen um sich
ganz mir anzuschmiegen tupf mit deinen


Fingerspitzen ein paar Knöpfe obendrauf
und bastele mit deinen Nägeln einen zarten
tiefen Ausschnitt der die ansatzweisen 
 
Körperformen wohl betont sieh zu dass 
dieses Unterkleid nicht allzu lang gerät 
man soll ja noch was sehen können fahre 
 
eine Linie über meine Beine oben ruhig ein 
wenig fester dass der Strumpf nicht von 
alleine rutscht du hast den String wohl noch 
 
vergessen so füge ihn ganz zart nur mit den 
Rillen deiner Schwebehand mir fehlt jetzt 
noch ein buntes Haarband oh verknüpfe es 
 
am Hinterkopf ach sieh der Träger rutscht 
ein wenig und ein Knopf hat sich gelöst
der Strumpf tritt leise seinen Rückzug an

und nur der String den darfst du selbst
befreien aus der temporären Haft
doch lege deine Hand an seine Stelle.

Freitag, 12. Oktober 2012

Berührungen II

In dein Gesicht blicke ich deine
Augen deine begehrenden Lippen
doch deine Arme heb ich im
Schein deine starken sie betören

mich und ich fahre ihr Linie nach
hinab und hinauf fester und über
deine Haare leicht jedes einzelne
sucht meine Hand meine Zunge

kann nicht warten zu lecken über
deine Sehnsuchtsbehaarung Knospen
legen Samen der Erregung in deine
Haut deine Poren hinabgleiten

lasse ich meine Hände die Hüften
fassen im Griff halten reiben den
Gürtel die Hose ziehen meine Außen
seiten in die Mitte dort wonach sich

die Erkundung sehnt dein Po erfassen
kann ich nicht mit meinem Griff doch
drücken seine Festigkeit ist unmöglich
ohne ihn an mich zu ziehen mit

meiner Scham sie küssen sich wie wir
uns tief und diese Tiefe soll uns ganz
erfassen mit allen Sehnsüchten Begierden
mit allem Stöhnen unsren Körpern.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

spielplatz

lass uns in
sternennacht
auf einen
spielplatz flitzen

sieh wie uns
venus lacht
wenn wir auf
schaukeln schitzen

wolln wir
in vollmondnacht
auf unsern
spielplatz gehen

schaukeln
der mond erwacht
uns liebend
im kreise drehen.

adventstürchen

mit zarten händen
hast du mich berührt
ein wenig geöffnet
die rosige tür
die wärmende glut
zum lodern geschürt
süß dunkles geheimnis
zu dir geführt.

Wiese

Herbstwiese voll Sonne
das Bergpanorama
umwallt uns
steil, wild und weit
komm zu mir!
Umarmung
tiefe Küsse
enger und heißer
unsere Körper
werden
eins
pas de deux
im selbstvergessenen Rhythmus
stürmisch
in unserer
bergumspannenden Lust
die alles auflöst.

spiegel

spiegel steigern
das vergnügen
nehmen wir uns
doppelt wahr
sehen wie wir
gut uns fügen
du an mich
und wir als paar.

Genuss

Wir tranken genüsslich unser Glas Sekt
Perlenschnüre verfolgte ich mit meinen
Blicken wie sie am Oval entlang rollten

beim Bersten an der Oberfläche lachte
ich dir zwinkernd zu und deine Augen
riefen anerkennend meine Haltung auf

den Plan ich leckte mir langsam die
Lippen du breitestest deine Vorstellungen
vor mir aus die mich en detail bewegen

ließen aus dem Kissen wuchs die
Vorfreude mir entgegen unsere Blicke
versenkten sich ineinander und ließen

die Fingerspitzen wandern beinahe nur
sie sprachen miteinander über meine
Gedanken die anderen Gäste verschwanden

für uns denn die Unruhe im Untergrund
stieg im Gleichmaß mit der Gläserleere
die Bedienung brauchte leider gar nicht

lange um zu kassieren und ohne Berührung
strebten wir unserer Wohnungstüre zu die
Blumen legtest du mir auf die helle Brust

deine Lippenbekenntnisse gab ich dir als
bare Münze wieder die Bedienung nahm
es sehr genau und brauchte ziemlich lange.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Nah

Du bist mir nah
wenn deine Brust
nach mir dürstet

du bist die Erde
denn du hörst
mir zu

du bist der Himmel
wenn du mich bedeckst
vor Lust

du bist das Paradies
denn du hältst
zu mir.

Montag, 8. Oktober 2012

Die Lust in den Gärten

In den verwilderten Gärten
der wärmste Novembersonntag
je denkbar ein alter Pavillon

mittig und verlassen
die Neugierde treibt uns hin
wir küssen uns durch die
gewundenen Stäbe

deine Hände schlingen sich
hindurch und wir
locken uns genießen uns auf
wildromantische Art
mitten im hohen Trockengras
deine Berührungen
fließen um mich herum
wir begehren uns
unsere Lust in den
Gärten.

Flaum und Flora

Sich finden in Feld und Flur
Feuer des Verlangens entfachen
Fülle fühlen und fließen lassen
sich freuen an Flaum und Flora
das Fruchtbarkeitsfest
freizügig feiern.

Kurzbotschaften II

F: Schön, deine Stimme zu hören, sie klingt heute besonders warm!

M: Lieber würde ich deine ganz nah am Ohr hören!

F: Ja, ich wäre auch gern bei dir, dich spüren, dich drücken, toll!

M: Du fühlst dich schmusig an. Ich umarme dich!

F: Näher und näher, mir wird schon ganz warm!

M: Oh ja! Und dein Duft, deine Haare, deine Augen! Ganz nah!

F: Ich kann dich spüren, dein Drängen und Sehnen!

M: Spürst du mich? Unten? Ich will dich küssen!

F: Küssen, nicht aufhören zu küssen, tiefer und tiefer.

M: Ach, diese Weichheit und nasse Wärme......

F: Es fühlt sich heiß an, ich spüre es auch von oben bis unten!

M: Mein Atem geht schneller, tiefer, hitziger!

F: Ich rieche dich, ich schmecke dich, ich spüre dich!

M: Ich streichle deine Brüste. Von der Seite, immer näher zur Warze...

F: Ich löse mich schon auf, weicher und weicher! Und du?

M: Hart, tropfend und heiß, will stöhnen, schreien! Ich bin gierig!

F: Ich will alles spüren, anfassen, küssen! Komm zu mir, jetzt!

M: Spreize deine Beine, ich klopfe an, ich ziehe ihn durch die Furche...

F: Ich spüre deine Bewegungen und sie treiben mich auch an.

M: Der Eingang, jetzt gleite ich hinein... oh, so höhlig... ahh...

F: Stöhne nur! Ich bewege mich rhythmisch! Ich spüre ihn!

M: Ich hab alles und will alles und überall an mir. Alles gleichzeitig!

F: Ich spüre deine Reibung! Treibe ihn! Jaaa, dein Stöhnen, dein Schwitzen!

M: Weiter und weiter, bis zum Höhepunkt...........................ich explodiere!!!

F: Ich auch! Ahhh! So tief!!!

M: Hitze, Nässe. Genial!

F: Genial mit uns!

Samstag, 6. Oktober 2012

Du bist wie mein Wein

süß und auch herb
eine ausgereifte Frucht
mit reicher Erfahrung
und einem grandiosen Duft
vollklingend im
Glas und im Mund


die intensive Zeit
mit dir
kostbar und vergänglich
heute Abend
gönne ich mir dich
werde dich
genießend trinken.

heilig

das lichtreich
in den augenwinkeln
streben wir
der erdengegend zu
auf der grenze
ein zaun mit einer tür
dessen schlüssel
nur diehenigen
in händen halten
die sich einander
versprochen haben
sich heilig sind
und sich alles
ermöglichen
weil alles ihnen
heilig ist.

rieselspiel

wie sand
in meinem schmeichelkasten
für gedankenspiele
fingerspiele
uraltes neugierspiel
mit schatzsuche
verschämtes
unverschämtes spiel
unter einsatz
aller zungen
und münder
den schatz geborgen
lass uns wieder spielen
nur wir beide

Drei atemlose Elfchen

Tanz
zu Gitarrenrhythmen
Sprünge und Drehungen
du schenkst mir inniges Lächeln
atemlos

Atemlos
deine Blicke
tief, verlockend, wild
du fängst mich ein
Herzklopfen

Herzklopfen
du fühlst
laut und rasend
lange umarmst du mich
Tanz

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Geschäftige Worte

Deine Stimme
lockte mich munternd
mitsamt den
geschäftigen Worten
als deine Hände
ihren Aufgaben
gewidmet

meine Ohren
traten flugs den
kleinen Dienstweg an
und meine Blicke
trafen ins Schwarze
vorbei
an der höheren
Instanz.

Rücken

Gewogene Formen
und Klänge
ziehen durch meine
Resonanzgedanken
wenn mich
deine Worte
streifen
beim Anblick
meines Rückens
der Kontrabass
den du mir spieltest
allen voran.

Montag, 1. Oktober 2012

Ohne viele Worte

Auch ohne viele Worte
wickelst du mich wirkungsvoll
um den Finger
wärmst meine Wangen

wir wispern uns wonnig zu
ich weiß mich gewogen
von Wind und von Wellen

und auch du weißt
um deinen Wert
darfst wandeln und wachsen
wanken und weinen

auch ohne viele Worte
verwurzeln wir uns
trinken aus Wunderbechern

mich bewegen
deine Weisheit und Willenskraft
dein Wohlwollen und deine Wildheit

auch ohne viele Worte
bin ich wehmütig
wenn du weg bist.

Paartanz

Sich an Blicken erquicken
berühren und spüren
verwöhnen und stöhnen

das Fließen genießen
dringen verschlingen
schwitzen und blitzen.