Zu unserer Verabredung kam ich
etwas zu spät du hattest bereits
Platz genommen an der Bank
das Motorrad ein paar Meter weiter
abgestellt ich parkte und ach so
sahst du in Wirklichkeit und aus der
Nähe aus die Fotos zeigten dich
als Musiker im Anzug und mit
Saxophon du hattest eine Flasche
Sekt dabei und eine Decke wir
redeten von uns und standen auf
und gingen ein Stück Weg entlang
auf einem Stein nahmen wir Platz
und tauschten Küsse deine Hände
suchten bald die Pfade der Verreizung
etwas ungeschickt wohl aufgeregt
warst du ich habe eigentlich nicht
viel erwartet so ein Treffen ist schon
Risiko genug und das am hellen Nach
mittag wer weiß wer hier vorbei
kommt und so nahmen wir die
Decke untern Arm mit der wir ein
paar Zeilen weinbergseinwärts
schlichen einmal um die Ecke weiter
testeten den Boden breiteten den
Teppich aus Oktober wars und warm
am Nachmittag das Laub hing dicht
die nackten Stämmchen boten keinen
wahren Sichtschutz doch wir duckten
uns und warfen schnell die Kleider ab
dein Phallus war beeindruckend
geformt und deine Hoden hingen groß
herab wir küssten uns und neckten
uns wir kosten uns und lachten leis
du legtest dich zu mir und riebst ihn
längs durch meine Scham ein paar mal
hin und her was dann geschah verdrehte
mir die Sinne allzuwahres Wohlgefühl
und das inmitten der Natur nicht weit
von uns spazierten Leute denn man
konnte ihre Beine sehn die meinen
streckte ich zum Himmel und genoss die
ganze Fülle und das Schaukeln deines
Säckleins an mich unsre freie Liebe und
das Abenteuer der Erregung und
Erfüllung unterdrückter Jubelruf
nach meiner eigenen Entladung und
du warst auch ganz still bei dir.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen