Donnerstag, 31. Januar 2013

Mittwoch, 30. Januar 2013

Oase

Ein Wüstenwind
fegt über mich hinweg
legst du deine Hand
behutsam an meine
Bermudaellipse
dein Zungenspiel
mit mir tänzeln Fäden
zielgerichtet in den
unterirdischen Kanälen
du legst eine
Fingerspitzhecke an
den Rand der Hügelgärten
Farne wachsen schattenseits
dem Licht entgegen
streben dunkle Tulpen
mit ihrem Duft
seufzt die lila Lilie
Ströme sammeln sich
in der Oase.

Fürs erste

Umarme mich jetzt
meinen Rücken reiche ich dir
und was außerdem
in deinen Händen Platz findet
wenn du dein Bein
um meine Hüfte schlingst
bist du mir näher
als dein Atem in meinem Ohr
wende mich in deine
Lieblingsposition
so dass ich dein
freches Grinsen sehen kann
fürs erste
ist Entkleiden
nicht erforderlich.

Montag, 28. Januar 2013

Kerze

Deine Nachtkerze
aus der Manufaktur
der unverblümten Natur
verschwenderisch mit
gerader Makellosigkeit
ausgestattet
eine wunderschöne
rote Flamme
deine Kerze
die mir
morgens
blühte.

Zeigefinger

Deiner Hände Künste
schmelzen mich
in der Butter deiner Küsse
mein Verlangen
Berge besteigen
den Gipfel
in erreichbarer Nähe
schweife ich ab
obwohl auch du
ein Genussmensch bist
und nicht aufhörst
bis ich ganz und gar
in deiner Hand
zerflossen bin
ich will doch
warte bis wir
beide erst bereit sind
nur gemeinsam
gehe ich hinauf
wir lecken uns
die Zeigefinger
tauchen auf dem Lager
weit hinab
und klimmen höher
immer wolkenweiter
und das Ufer
ist noch lange nicht
in Sicht.

Kuckuck

In den Wäldern
rief uns der Kuckuck
bevor du
deine Nase
in meine Angelegenheit
stecktest
der Baum
bot mir Halt
den du mir
hinterrücklings
lockertest
in luftiger Höhe
und zunsehends sahniger
zeigtest du mir
deine Nasentropfen
im selbstbebauten
Blätternest
ergab sich dann

was man so allgemein
Erfüllung
nennt

S e h n s u c h t n a c h d i r

S ilben formen meine Finger auf den Tisch dort
e ingereiht auf schmale Zeilenmuster
h aucht mein Atem deinen Namen
n ennt das Datum jenes Frühlingstages - bald
s chon sind die Stunden aufgebraucht die einst
u mschwärmt von tiefer Nähe unsrer Leidenschaft und
h ärten aus ... auf diesem Boot lass ich mich
t reiben sanftes Klatschen an die Wandung lässt mich

n achempfinden wie die Augen sich verschlitzten deine Worte
a bgekehrt von Tagesangelegenheit so überaus
c harmant und honigmild in deinen Sternenhänden
h itzig als wir uns mit ganzer Haut

d urchdrangen auf dem Teppich landeten und
i nspiriert in Ewigkeitsmomenten umgewandelt
r auschverstrickt - ereignisreich ist meine Sehnsucht.


Samstag, 26. Januar 2013

V e s t a l i n

V erplichtet zu ewiger Jungfrauenschaft
e rgibt sich die Priesterin feuriger Pflicht,
s ie hütet das Brennen in wechselnder Schicht,
t rägt gern ein Gewand aus dem seidenen Taft;
a rtistisch und anmutig tanzt sie den Flammen,
l iebäugelt schon lange mit andren Gedanken
i ntimen, Lucinius bringt sie gehörig ins Wanken
n un wird sie erloschenes Feuer verdammen.

Freitag, 25. Januar 2013

Rückendeckung

In Anbetracht
deiner sehnsuchts
vollen Aufrichtung
überflügelt mich
der Wunsch nach
einer Sonderstellung

hörbar wirken die
Magneten
und ein Knistern
lenkt behände die
Forcierung auf das
Wesentliche

unsere Blicke weiten sich
zum Meer hin
mit dem Delta
steigt der Pegel
der Durchflutung

wenn beider Flüsse
sich gerade dort
vereinen
weiß ich
du gabst mir
deine Rückendeckung.

Dienstag, 22. Januar 2013

Tropfen

Auf Zuruf und beinah im Handumdrehn
füllt er seine Hütte nimmt schon Form an
hart und drängend blau durchzogen
schiebt sich der Vorhang zögernd auf die Seite

glanzumspülte Knospe dessen Glätte
wässrig schimmernd löst sich bald ein Tropfen
mit den Fingern fangen und verreiben
Sprudel deiner Wunschverbindung

kreisende Bewegungen der Teich
beginnt zu schäumen und zieht Fäden
lang und länger in der Handfläche ein See
noch vor dem Meeresrauschen.

Montag, 21. Januar 2013

Kamelientraum

Geflochtene Terrasse & der Tisch noch wändisch
angenabelt eine Dattelpalme schlingt sich in den
heimatfernen Horizont wir lachen uns die Konfitüre
zu mit der wir unsre Brote emaillieren ein Dejeuner


das uns gehört in Rückbetracht der gloriosen
Himmelfahrt nur wenige Minuten erst die Hände
schreiben kichernde Fazetien auf Sonnenkarten
denn wir liegen hier im Grenzgebiet nicht weit von 


Smyrna träumen unsre Kissen noch den groß
geschriebenen Kamelientraum & leichten Fußes
konfisziere ich das volle Porzellan & schlürfe süßes
Mark von deinen Wangen bis das Buch sich wendet.


Sonntag, 20. Januar 2013

Mein Dschungelcamp

Mit leisen Gesten pfeife ich
die Linie ein Pfad mit groben
Steinen zwischen den Titanen
& im Capuchon die Schulter


zu gewendet greifst du sie
schlingst meinen Faden um
die Hand trittst näher unter
Säulen die den Himmel falten


meine Farnenhand dein Spiegel
antlitz in den großen nassen
Blättern Schweiß klopft in der
Hoffnung auf ein kühles Nest 


im Schlamm wir sacken ein ins
Wolkenschloss die Arme sprießen
in die glatten Räume pralle
Nahrung einer Kannenpflanze.


Samstag, 19. Januar 2013

Sichelmond

Den Burgunder teile ich
mit meinem Glas
an einem Faden hängt
der Sichelmond am Rund
ich fische ihn mit rotem Lippenstift
in seinem Spiegelbild
die Grundrisse im Tiefgang


Winterkirsche blüht
vor weißem Himmelskörper
die Klavierakkorde knistert Larifari
denn der Dirigent hat Feierabend
meinen Podest zu erklimmen
und mich Schallkurve zu takten 


die Spange löse mir
mein Baumhaus falle der Eisbahn entgegen
bis der Kamin die Überbleibsel fegt
die Uhr schlägt ungezählte Male
und du in meiner Kammer
mit deiner Serenade werde ich ein Cocktail
mit Erdbeer und Burgunder
und du mein Sushi-Sichelmond.


Donnerstag, 17. Januar 2013

Drei Sekunden

Niemand
würde uns stören
in deinem respektablen Haus
auf zwei Armlängen
nähern wir uns
ich bringe dich
und mich zum Lachen

nur drei Sekunden Blick
ich würde ihn erwidern
Distanz und Haarband lösen
deine vollen Lippen
als spürte ich sie schon
ein Ritt auf den Wolken
das vielversprechende
Gesicht deiner Hände
wenn sie die Tastatur
bespielen
die Abzugsklappe öffnen
es rührt mich
deine hübschen Schuhe
zu räumen
wahrscheinlich
doppelt so groß wie meine
deinen Schlafanzug zu falten
Socken und Slips zu sortieren
aus dem Duft deiner Hemden
löse ich dein Empfinden heraus
und nehme teil an deinen Ideen
wären da doch nur
diese drei Sekunden.


Montag, 7. Januar 2013

Ausgewachsen

Zeige mir
den Ausgewachsenen
und seinen klugen Kopf
in deiner flachen Hand
von mir bekommt er
alles zu sehen
du kniest
am anderen Ende
unseres Ottomanen
befeuchte mir die Lippen
und verspreche
Prickelwünsche
sieh wie groß ich bin
auch er leckt sich
die spitzen Lippen
die Lust wird animalischer
wir treffen uns
in der Mitte
und ich schaukle dich
in sanfter Fahrt
hinauf in Himmelshöhen
lass mich das Brauen deiner
Wolken hören
zur Seite mit dem Vorhang
meine Wolken
stehen vor dir
wird dir schwindlig?
schließ die Augen
verkneife dein Gesicht
und schreie dir
die Milch
heraus
ich folge dir
auf Sekundenschritt.

Hände II

Deine Hände
kräftig und elegant
Fingernägel wie Segel
die dem Wind erwidern
unter den Cumuluswolken
unserem Dach an dem beider
Dämpfe hängen ich fächle dir
scheinbare Kühle zu und mit der
Hitze steigt der Grad der Mundwinkel
empor zur Sonne die vor deinem
Gesicht schwingt deine Grasbüschel
pflücke ich im Spiel und küsse
jeden Halm die Wunder der Natur
du sagst es sei meine Begeisterung
nicht gewusst hättest du es
aber du bist ja stets zu Scherzen
aufgelegt selbst deine Rinnsäle
grinsen ich verschmelze mit dir
an deinen Händen zu Füßen
liege ich ihnen der rauschende
Wind setze deine Segel lass uns
gleiten in tiefblauen Wellen
die sich zu Weiten quellen
Metaphern des erfüllten
Glückswandels.

Seile

Ich hänge an Seilen
unter mir der dunkle Abgrund
der mich stürzen aber fliegen lässt
ein Grat der Lust
es wird uns niemand finden
dann gleiten wir schwerelos
in lichte Unendlichkeiten
passend geschürzt
wie angegossen
und für mich geformt...
die Zigarre
auch sie
die Glut entzünde ich
zwischen meinen Lippen
und mit sanftem Sog
über mir zwitschert
die Würzwonne in Kreisen
meine Strümpfe
ziehe ich ein wenig hoch
... Schritte ...

schaukel

nach den seilen der schaukel
greife ich und irgendwann
fasse ich sie
rau
das brett schlenkert wild
zeigt mir die kehrseite
noch ist die zeit nicht
zum aufsteigen
und treiben lassen
heute nacht aber
dem quietschen der haken
und ösen
füge ich mein lachen hinzu
hell und fest
wie das seil
und seinen duft
nach luftsprüngen
nehme ich
nach hause mit.

Sonntag, 6. Januar 2013

Massage II

Er reicht mir Kaffee und wir trinken plaudernd
leicht bekleidet es ist ohnehin sehr warm auf der
bequemen Bank reibt er mir sanft mit Öl  den
Rücken und massiert mich auch an Armen Beinen

Po dort wird er langsam wiederholt ich lasse alle
Muskeln locker und er spürt es ändert wieder seine
Richtung und ich spüre jeden seiner Finger er lässt
meine Lust entstehen und vertiefen denn er gleitet

mit dem Finger Stück für Stück ein wenig tiefer
durch die Spalte bis zum Damm hinab den er bewegt
ich spreize meine Beine leicht denn ich will noch
mehr von ihm drei Finger klettern in das Dunkel

vor die Höhle und ich hebe meine Hüften eine Weile
denn es ist das Zeichen und er weiß Bescheid er darf
hinein genießt die Huldigung des Zentrums meiner
Lust ich dreh mich um das Duft des Öls fließt über

meinen Nabel er massiert in leichten Drehbewegungen
den Bauch den Oberkörper und die Brüste wie ein
Scirocco überkommt es mich von allen Seiten meinen
Busen eine Arme Beine Schenkelinnenseiten

Schamhügel ich seh ihm zu er inspiziert den ganzen
Schambereich streicht mit dem Finger meine Labien
ich spreize wieder meine Beine und er weiß er darf
noch einmal dringen und ich räkle mich und stöhne

und er lächelt leckt die Lippen jetzt will ich dass er
auch meine leckt er senkt den Kopf auf mich und
schenkt mit seinem Mund dem göttlichen mir
ebensolche Reize mich plustert es und öffnet mich

ich erströme mich in einer Rieselwelle die mich
treibt und aufbaut die mir alle Sinne hundertfach
in Wollust schenkt die mich ergießen lässt und
meinen Grenzen sprengt und die mich fortreißt.

Samstag, 5. Januar 2013

Seminar

Nach dem Seminar
das Gespräch wir fortgesetzt
in seinem Bett

Ungehörig

Ungehörig sind
deine Nackenküsse, dann
bin ich dir hörig

Angeblich

Angeblich Weißherbst
mir genügen Worte wie
ich hab Lust auf dich

Freitag, 4. Januar 2013

Paare

Zwei fröhliche Paare die Unterhaltung geht in Schäkern über
Bademäntel und Zehentrenner die Frauen enthüllen sich
gegenseitig der Leuchtturm liegt auf der Zunge sie läst ihn
hin und her pendeln der Daumen auf dem anderen Türmchen

die Herren wollen Zungenküsse sehen sie küssen sich und
lassen ihre Zungen Tango tanzen während die Bademäntel
schon verbeult und durchstochen werden von der Spitze
rinnt ein Tropfen und der andere ist auch bereit er fasst sich

an und holt den rosa Kopf hervor ein Paar tauscht Platz
nun miteinander sie greift in seinen Seidenmantel er tastet
sich behutsam vor an ihre rote Blüte lässt die Hand
verschwinden und sie windet sich drängt sich heran sie

tauschen tiefe Küsse und er bittet sich inständig Platz zu
nehmen der andere steht vor der zweiten Frau ihr Mund ist
in Bewegung und die Hände greifen sich was hängt und nicht
meher baumelnd fester wird dann wechseln sie er spielt mit

seiner Zunge in den Gärten mit gespreizten Beinen weitet sie
die Zäune fasst den Schopf und gräbt die Nase tief hinein
die Hände trägt er am Gesäß er schiebt es auf und ab ihr
Dank wird lauter und endlich darf sie sich als Erste legen.

Gondeln

Regenfluten
zwischen den Schneeinseln gondeln
unsere Küsse

Mann für Musestunden

Mein Mann für Musestunden
treibst das Schwungrad an
du peitschst mich in deine Arme
mein Begehren in deine Küsse
bis deine Fühler in den Duft
meines Samtkissens vorhuten
der Taktstock peilt unsere Metrik an
und gleicht sie an führt die Regie
Nyx nennst du mich
die Göttin der Nacht und
mein Umhang perlt von den Schultern
die Milchstraße
sieht durchs Fenster hinein
auf deine Zimstange
die du mir anbietest wie eine Zigarre
an der Smegma tropfig kostbar
Duschfreuden teilst du mit mir
denen stundenlanges Sehnen
genehm ging
deine Lust wird unsere.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Watteweich

Die watteweiche Schale
fließt in meine Finger
glatt und bereit
die Hand zu empfangen
von vorne nach hinten
wandernd
ohne Spiegel
sehe ich ihr Ausmaß
langsam wölbt sie
ihre feuchte Innenseite vor
ich lecke meinen Tastsinn
führe meinen Finger
bis in alle Ecken
der Innenblätter
dein Gesicht
mit Blicken
scharf gerichtet
auf meine blaue Blume
vollmundig gequollen
deine Lippen öffnen sich
die Zungenspitze
lüstern in Gedanken
zeige ich den Duft
der sich verausgabt
drücke beide langsam
auseinander
bis hinein
ich lege meine Hand
auf die Magnolie
und spende ihr Liebkosung
wie sie wächst
sich pflaumt und ufert
unter meiner Fürsorge
und bereitwillig
dir die rot geschmückte
Türe öffnet

Schaukel

Weit schwingt die Schaukel gibst mir
einen sanften Schubs ein paar mal und
du hältst mich fest meine Hüften umfasst
du drückst mich an dich und ich dehne

mich nach hinten ziehst meinen Rock
unter dem Schaukelbrett hervor meinen
String unterwanderst du mit deinen Fingern
erbeutest meine Rundungen schiebst mich

nach hinten auf der Schukelfläche während
du mit deinem Atem meinen Hals segnest
deine Zunge bis zum Nacken säuseln lässt
streift mich am Rund dein harter Mann und

reckt an meinen Untermund voll Ungeduld
dein Naseweiß ich steig herab und leg mich
bäuchlings auf das Brett du schaukelst mich
sanft über Berg und Tal hältst meine Hände

und doch falle ich ein paar mal Stoß für Stoß
an dich und deine Hände jammernd flehend
flüsterschreiend schubst du mich kaum dass
ich mich noch halten kann in höchste Himmel.

Zwerg

Abends kehrt der Zwerg
mit seiner roten Mütze
Staub in der Höhle

Ruderboot

Ruderboot im See
auf den Matten gatten wir
in Zeitlupe

Regen

Spiegelnde Straße
mein weißer Minirock
du starrst zu Boden

Mittwoch, 2. Januar 2013

Brücke

Auf jener kleinen Brücke
in Jacke und Mantel gehüllt
und erzählten
von unserem Leben
und den erbauten Dörfern
aus Tabus
ich sah dich im Profil
vorwitzig geschwungenes Kinn
die vollen Lippen
inmitten deines Wochenbartes
gewogene Nase
und deine hohe Stirn
die deinen Bürstenschnitt
betonte
Blicke voller Ernst
und Ehrlichkeit
du setztest mich auf
jene Brüstung
deine Jacke schlugst du
um mich
deine Hände
legtest du
auf meine Schultern
vor der Umarmung
berührten sich die Lippen
dein Seufzen
drang bis unter mich.

Dienstag, 1. Januar 2013

Zittern

Du nahmst meine Hand
in deiner Jackentasche
dein Zittern

Erste Begegnung

Herzliche Gespräche
in denen das Schmunzeln
sichtbar wurde
und dein rauschende Dialekt
keine Reibungsflächen
des Verständnisses
ein wie selten
erlebtes Wohlfühlaroma
Kichern
ich hab Schmetterlinge im Bauch
sagtest du
auch in mir
waren sie heimisch
je tiefer die Themen
desto ebengleich
und tiefer ein Empfinden
stufenweise weiter
wie das Vertrauen stieg
beinahe kannten wir uns schon
sollten wir uns
wirklich treffen?

Ich stieg aus
du warst schon vor mir
an dem Treffpunkt
du standest
vor der Autotüre
ich musste mich an deinen Anblick
erst gewöhnen
überraschte ungläubige Blicke
unsicher

langsam gingen wir
aufeinander zu
begannen von vorne
uns zu begegnen.



An dich denken

ein dampfendes Schaumbad bereite ich mir
und gleite sanft hinein die Hitze des Aromas
dringt ein in mich mit meinen Ohren gehe
ich auf Tauchgang nebenan tickt laut die

Zeit und irgendwo in den Geräuschen dieses
Abends fröhliche Musik ich fahre in Gedanken
auf der Straße in vertraute Fremde vor mir
schwanken weiße Berge nasgeblasen eingedellt

und die Lippen lecken Zuckerwatte meine
Brüste werden schaumgekrönt die Hände
tasten zwischen meinen Schenkeln greifen
deinen Phallus in Visionen und in einem Bett

von Liebestropfen führst du ihn mir warm
entgegen wie die Hand die auf den Unterlippen
liegt ich schiebe sie ein wenig weiter du dringst
ein und gurgelst deinen Atem in die bleichen

Hügel unser Badewasser wellt zur Flut und
schwappt mir ins Gesicht dein Ächzen ach ich
streichle mir den Hals und lecke Schaum ich
jammere für dich und mich bis zur Entladung.