Aus dem schmalen Fenster sehe ich die
alte hell erstrahlte Kirche Schauplatz
internationaler Orgelwochen hier im
Dämmerschein von mittelalterlichen
Führungen zu weiten Katakomben
fühlenswürdig deine Hand berührte
meinen Rücken wie ein Schmetterling
am Rand des sommerlichen Blütenkelchs
und meine Schulter meinen Hals die Haare
und ich schmolz gleich Orgelklängen die
sich dort im Widerhall des hohen Raums
verlieren und ich stand entflammt Gesicht
nach rechts geneigt zur Kirche hin du
küsstest meinen Hals ich konnte kaum so
ruhig stehen bleiben fest wie eine
Kathedrale jeden Augenblick zu kosten
deiner zarten Hände Segen tastend meinen
Körper tastend bis hinab zu meinen Hüften
und du drehtest mich dein Antlitz war
noch schöner wie die Mittelalterkirche
deine Hände streiften endlich meine
Mädchenhügel zart und innig eine Weihe
wie im Schein der Strahler die orange den
alten Mauern leuchten und meine Hitze stieg
bis zur Mansarde hoch wir küssten uns
gleich Pilgern wanderten die Hände lustvoll
über meinen ganzen Körper mehr begehrend
als mein Seufzen aus den Tiefen meiner
Leidenschaft die du gezielt auf immer
höhere Kreise drehen konntest und bald
mussten wir das Fenster schließen sanken
trunken auf das Bett das unter steiler Schräge
stand nur noch geführt vom Rausch des
gegenseitigen Begehrens heiße Küsse folgten
nach und nach dem Lösen unserer Kleidung
nasser intensiver konnte meine Gier kaum
sein fast weltrekordverdächtig wenige
Sekunden nur brauchst du um den BH zu
öffnen und schon lag ich nackt bei dir und
unter deinen süßen Komplimenten - Körper
einer jungen Frau - liebkosten wir was die
Natur zum Kosen reichen konnte unsre
Nähe löste sich in Nichts und wir verschmolzen
ineinander die Ekstase durfte uns verschlingen
wir versanken in ihr waren nur noch eine
Großheit in Unendlichkeit und keine Grenze
trennte uns von uns ja wir gehörten uns für
diese beiden Stunden bis die Turmuhr schlug.
Samstag, 31. März 2012
Hotel-Dreizeiler
Das alte Hotel
mitten im Herzen der Stadt
verschlungener Pfad
Swing in den Ohren
den Wein noch auf der Zunge
die Wendeltreppe
Zimmer unterm Dach
mit einer kleinen Luke
hinter dem Lager
Unsere Hände
trafen sich bald beim Ausblick
unter dem Rahmen
Blick auf die Kirche
in schummriger Mansarde
liebten wir uns
mitten im Herzen der Stadt
verschlungener Pfad
Swing in den Ohren
den Wein noch auf der Zunge
die Wendeltreppe
Zimmer unterm Dach
mit einer kleinen Luke
hinter dem Lager
Unsere Hände
trafen sich bald beim Ausblick
unter dem Rahmen
Blick auf die Kirche
in schummriger Mansarde
liebten wir uns
Freitag, 30. März 2012
Klopfen-Dreizeiler
Wir saßen am Tisch,
hörst du mein Herz klopfen?
fragtest du mich
wir hielten eine
Landkarte - ich erklärte
dir die Gegend
ein Stück Weg waren
wir gemeinsam gegangen
dann lagen wir dort
du erforschtest
mein Gelände und mein
klopfendes Herz.
Donnerstag, 29. März 2012
Kuss
In jenem Winter holte ich dich ab
vom Zug in diese Wohnungskneipe
ein Kollegentreffen bei reichlich
süffigem Kommunebier gab es
doch immer einiges zu quasseln
und mit dem letzten Zug fuhr ich
mit dir zurück die letzte abgefüllte
Flasche und ein roter Lippenstift
wir waren bestens drauf als du
nach meinem Schminkzeug griffst
und ich versuchte es dir schnellstens
wieder zu entreißen kämpften und
verhedderten uns im beinah leeren
Zugabteil ich rutschte immer tiefer
griffen eng umschlungen nach dem
Lippenstift doch es gelang dir gar
damit mein Antlitz zu verzieren
unser Atem schwer doch stieg ein
Schmetterling aus meinem Jacken
kragen diesen Zug verließen wir schon
Arm in Arm den langen dunklen
Gang entlang und an der U-Bahn-
Haltestelle hätten wir uns trennen
müssen schenktest einen sanften
langen weichen Kuss so dauerhaft
dass meine Säfte allesamt zusammen
liefen ein Adoniskuss von solcher nie
gekannter Leidenschaft wir hätten uns
auch gleich vernaschen können solche
Lust hatt auf dich doch nicht nur das
du hast mich voll und ganz gefangen
und ich blieb noch Jahre an dir hängen.
Mittwoch, 28. März 2012
Herbstwind
Den Herbstwind
redetest du
in sanften Tönen
und deiner
Melodie
zu mir herüber
wie warmer Sturm
drangst du
an meine Haut
ich fühlte dich
weit über hundert
Kilometer
trotz jener
Widrigkeiten
mussten wir uns sehen
du hattest dieses rote
Braun in deinem Haar
das längst schon
eine Spur in mir
gelegt
an einem Ort
den ich schon kannte
saßen wir
dicht beieinander
und liebten uns
bis hin zum süßen Schluss
wir sahen uns
nie wieder
doch deine
Handynummer
bleibt gespeichert
wie alles
andre auch.
redetest du
in sanften Tönen
und deiner
Melodie
zu mir herüber
wie warmer Sturm
drangst du
an meine Haut
ich fühlte dich
weit über hundert
Kilometer
trotz jener
Widrigkeiten
mussten wir uns sehen
du hattest dieses rote
Braun in deinem Haar
das längst schon
eine Spur in mir
gelegt
an einem Ort
den ich schon kannte
saßen wir
dicht beieinander
und liebten uns
bis hin zum süßen Schluss
wir sahen uns
nie wieder
doch deine
Handynummer
bleibt gespeichert
wie alles
andre auch.
Verabredung
Schöne Gespräche
und kicherndes Nahesein
der Herr Musikus
Ja oder doch nein
drei-viermal telefoniert
hm, es ist Unsinn
am Ende Entschluss
ein Versuch ist es ja wert
deine weite Fahrt
das Auto stand dort
angekommen war auch ich
Umarmung und Kuss
nicht so stürmisch, Herr
lachte ich ihm zu, und er:
küsst du nicht gerne?
langsam, ganz langsam
wenn ich zum Tanz bitten darf
ein Schlupfloch suchen
das Plätzchen am Wald
hier schmeckten die Küsse gut
du warst voll Freude
hast mir gefallen
mit deinem rotbraunen Haar
geschwungenem Mund
du warst lieb zu mir
in diesen Sumpfgebieten
dankbar außerdem
ich war so erregt
du wolltest mich jetzt haben
und ich dich dann auch
entkleideten uns
Stück für Stück auf den Boden
dein herrlicher Stab
ich nahm auf ihm Platz
es fühlte sich himmlisch an
so geil, sagtest du
schon lange nicht mehr
in einer anderen Frau
freutest du dich
der Ritt dauerte
nicht mehr unendlich lange
es überkam mich
ich durfte handstreichen
du gabst dich mir gänzlich hin
dein Brunnen sprühte
vor meinen Augen
Glück der stößigen Natur
meine Hand benetzt
lagen uns im Arm
nach Putzen und Anziehen
ein kurzer Abschied.
und kicherndes Nahesein
der Herr Musikus
Ja oder doch nein
drei-viermal telefoniert
hm, es ist Unsinn
am Ende Entschluss
ein Versuch ist es ja wert
deine weite Fahrt
das Auto stand dort
angekommen war auch ich
Umarmung und Kuss
nicht so stürmisch, Herr
lachte ich ihm zu, und er:
küsst du nicht gerne?
langsam, ganz langsam
wenn ich zum Tanz bitten darf
ein Schlupfloch suchen
das Plätzchen am Wald
hier schmeckten die Küsse gut
du warst voll Freude
hast mir gefallen
mit deinem rotbraunen Haar
geschwungenem Mund
du warst lieb zu mir
in diesen Sumpfgebieten
dankbar außerdem
ich war so erregt
du wolltest mich jetzt haben
und ich dich dann auch
entkleideten uns
Stück für Stück auf den Boden
dein herrlicher Stab
ich nahm auf ihm Platz
es fühlte sich himmlisch an
so geil, sagtest du
schon lange nicht mehr
in einer anderen Frau
freutest du dich
der Ritt dauerte
nicht mehr unendlich lange
es überkam mich
ich durfte handstreichen
du gabst dich mir gänzlich hin
dein Brunnen sprühte
vor meinen Augen
Glück der stößigen Natur
meine Hand benetzt
lagen uns im Arm
nach Putzen und Anziehen
ein kurzer Abschied.
Äpfel-Dreizeiler
An meinem Baum
hängen zwei Äpfel - für dich
und auch für mich
ich besteiche sie
mit vorgewärmtem Honig
sieh´, wie sie glänzen
wie deine Augen
du kommst mit Lecken nicht nach
die Säfte tropfen
dein Mund trieft schon
mein unterer auch bereits
den Rest abwischen
gut poliert
fühle meine Apfelhaut
Zeit für ganzes Mahl.
hängen zwei Äpfel - für dich
und auch für mich
ich besteiche sie
mit vorgewärmtem Honig
sieh´, wie sie glänzen
wie deine Augen
du kommst mit Lecken nicht nach
die Säfte tropfen
dein Mund trieft schon
mein unterer auch bereits
den Rest abwischen
gut poliert
fühle meine Apfelhaut
Zeit für ganzes Mahl.
Bedien mich
Bedien mich
forderst du
mich auf
ich bin bereit
und deine
Leidenschaft
lässt deine
Finger spielen
du weißt genau
wo du sie
wandern lassen
sollst
und es
erschauert mich
die Ströme fließen
mir zusammen
wir greifen uns
ein bisschen fest
du streifst mir ab
mein Shirt
und fingerst
am BH entlang
welch süßer Honig
fließt
ganz schnell
hast du
die Hose aus
und gibst dich
himmelstönend
meinen Händen
hin.
forderst du
mich auf
ich bin bereit
und deine
Leidenschaft
lässt deine
Finger spielen
du weißt genau
wo du sie
wandern lassen
sollst
und es
erschauert mich
die Ströme fließen
mir zusammen
wir greifen uns
ein bisschen fest
du streifst mir ab
mein Shirt
und fingerst
am BH entlang
welch süßer Honig
fließt
ganz schnell
hast du
die Hose aus
und gibst dich
himmelstönend
meinen Händen
hin.
Strecke
Strecke
deine Arme
nach mir aus
und lege
deine Finger
an
wir greifen
unsre Hände
drücke
mich ganz fest
an dich
und küsse mich
so weich
und tief
leg Hand
an meine
Hüften
ich streck
dir meinen
Busen hin
sei zart
zu ihm
so ist es gut
oh deine
wilden Blicke. . .
deine Arme
nach mir aus
und lege
deine Finger
an
wir greifen
unsre Hände
drücke
mich ganz fest
an dich
und küsse mich
so weich
und tief
leg Hand
an meine
Hüften
ich streck
dir meinen
Busen hin
sei zart
zu ihm
so ist es gut
oh deine
wilden Blicke. . .
Solche Nähe
Wir redeten
uns die Köpfe
heiß
und weiter noch
folgte ein Lachen
dem anderen
ich konnte nur staunen
wie offen
du mir zuhörtest
während ich
mein halbes Leben
wallend vor dir ausbreitete
deine Augen
erweiterten sich
zusehends
geriet ich tiefer
in meine Erlebnisse
von denen die allermeisten
noch niemals gehört haben
und ich sah dir an
dass du dich prima
unterhalten fühltest
Ach, wirklich?
so etwas gibt es?
und ich war dankbar
es wenigstens einer Person
in meinem Leben
erzählt zu haben
Groteskheiten
und Absurditätten
von denen ich
eigentlich nichts
wissen wollte
deine Blicke wurden
ruhiger inniger
der Kaffe getrunken
du standest
hinter meinem Stuhl
deine Hände
fühlten sich wie Sahne an
auf meiner Schulter
meinen Hals und mein Haar
berührtest du sanft
uns als ich mich
erhoben hatte
lagen wir uns
eng umschlungen
in den Armen
an deiner Hand
betrat ich dein
Schlafzimmer
welche größte Wohltat
mich auf dein Bett legen
an deinen Kissen riechen
mich mit deiner Decke
zudecken zu dürfen
niemals zuvor
hatte ich eine solche
Nähe erlebt
die Sanftheit
der Berührungen
kosteten wir
in aller gebotenen
Länge aus
du legtest deine Hand
mit größter Sorgfalt
auf meine Scham
und es entstanden
Pfade der Gefühle
nur allein aus
dieser Achtsamkeit
heraus
was danach folgte
zwischen uns
waren nie gekannte
Früchte
aus dem Paradies.
uns die Köpfe
heiß
und weiter noch
folgte ein Lachen
dem anderen
ich konnte nur staunen
wie offen
du mir zuhörtest
während ich
mein halbes Leben
wallend vor dir ausbreitete
deine Augen
erweiterten sich
zusehends
geriet ich tiefer
in meine Erlebnisse
von denen die allermeisten
noch niemals gehört haben
und ich sah dir an
dass du dich prima
unterhalten fühltest
Ach, wirklich?
so etwas gibt es?
und ich war dankbar
es wenigstens einer Person
in meinem Leben
erzählt zu haben
Groteskheiten
und Absurditätten
von denen ich
eigentlich nichts
wissen wollte
deine Blicke wurden
ruhiger inniger
der Kaffe getrunken
du standest
hinter meinem Stuhl
deine Hände
fühlten sich wie Sahne an
auf meiner Schulter
meinen Hals und mein Haar
berührtest du sanft
uns als ich mich
erhoben hatte
lagen wir uns
eng umschlungen
in den Armen
an deiner Hand
betrat ich dein
Schlafzimmer
welche größte Wohltat
mich auf dein Bett legen
an deinen Kissen riechen
mich mit deiner Decke
zudecken zu dürfen
niemals zuvor
hatte ich eine solche
Nähe erlebt
die Sanftheit
der Berührungen
kosteten wir
in aller gebotenen
Länge aus
du legtest deine Hand
mit größter Sorgfalt
auf meine Scham
und es entstanden
Pfade der Gefühle
nur allein aus
dieser Achtsamkeit
heraus
was danach folgte
zwischen uns
waren nie gekannte
Früchte
aus dem Paradies.
Poren
In den Falten der Decke
erfüllte sich unser Traum
florierender Leidenschaft
wir auf den Wellen
der Flaum
unserer Berührungen
erhitzte die Körper
und mit dem Schweiß
aus den Poren der Lust
schwamm die Liege
auf den tiefen Teppich
wir
blieben
liebend.
erfüllte sich unser Traum
florierender Leidenschaft
wir auf den Wellen
der Flaum
unserer Berührungen
erhitzte die Körper
und mit dem Schweiß
aus den Poren der Lust
schwamm die Liege
auf den tiefen Teppich
wir
blieben
liebend.
Montag, 26. März 2012
Choreograf
Du liebst es
wenn die Wurzel deiner Lust
im Mittelpunkt steht
du forderst mich auf
sie aus der Nähe anzusehn
bittende Fragen
mehrfaches Spiel
Berührungen auf allen Seiten
von Hand und Zunge
Etuis entdecken
in die der Kerl hineinpasst
auch zwischen Brüste
Tanz der Schamhügel
er ist der Choreograf
sieht in mein Gesicht
du führst ihn geschickt
meinen Tastsinn fördert er
deine Erregung
in deiner Wollust
wandelst du dich, Sanfter,
in einen Wolf
und ich genieße
deinen ungezügelten
Tierblick alter Zeit
deine Umtriebe
reißen mich auf der Stelle
mit dir ins Lustreich.
wenn die Wurzel deiner Lust
im Mittelpunkt steht
du forderst mich auf
sie aus der Nähe anzusehn
bittende Fragen
mehrfaches Spiel
Berührungen auf allen Seiten
von Hand und Zunge
Etuis entdecken
in die der Kerl hineinpasst
auch zwischen Brüste
Tanz der Schamhügel
er ist der Choreograf
sieht in mein Gesicht
du führst ihn geschickt
meinen Tastsinn fördert er
deine Erregung
in deiner Wollust
wandelst du dich, Sanfter,
in einen Wolf
und ich genieße
deinen ungezügelten
Tierblick alter Zeit
deine Umtriebe
reißen mich auf der Stelle
mit dir ins Lustreich.
Wohltat-Dreizeiler
Mit meinen
ölweichen Händen gleiten
über deine Brust
sanfte Behaarung
flirrt unter dem Mandelduft
Haut liegt in Wellen
die beiden Boote
fahren Regatta auf See
in Richtung Süden
nahe am Strand
türmt sich ein Baumstamm
neugierig nähern
unterirdischer
Orkan braut sich zusammen
dazu dein Stöhnen
Hände verlassen
das Wasser und Klettern
Kerzenbaum hinauf
von der Nachtkerze
rinnt ein Tropfen Wachs oder zwei -
dein Baumlicht brennt
Lächeln der Hände
den Gipfel bald schon erreicht -
den feuriger Docht
solche Wonnerufe
wie Wachs löst du dich auf
unter meinem Öl
du liebst die Wohltat
dein Stöhnen genieße ich
bis zum Rand hinauf
die Hände weichen
begehrenden Schenkeln
und ihrem Zentrum
das feste Boot
fährt in den moosigen Hafen
steht lange nicht still
die Hafenkneipe
feiert ein Riesenfest
Höhepunkt der Nacht.
ölweichen Händen gleiten
über deine Brust
sanfte Behaarung
flirrt unter dem Mandelduft
Haut liegt in Wellen
die beiden Boote
fahren Regatta auf See
in Richtung Süden
nahe am Strand
türmt sich ein Baumstamm
neugierig nähern
unterirdischer
Orkan braut sich zusammen
dazu dein Stöhnen
Hände verlassen
das Wasser und Klettern
Kerzenbaum hinauf
von der Nachtkerze
rinnt ein Tropfen Wachs oder zwei -
dein Baumlicht brennt
Lächeln der Hände
den Gipfel bald schon erreicht -
den feuriger Docht
solche Wonnerufe
wie Wachs löst du dich auf
unter meinem Öl
du liebst die Wohltat
dein Stöhnen genieße ich
bis zum Rand hinauf
die Hände weichen
begehrenden Schenkeln
und ihrem Zentrum
das feste Boot
fährt in den moosigen Hafen
steht lange nicht still
die Hafenkneipe
feiert ein Riesenfest
Höhepunkt der Nacht.
Schwarze Küsse
Schwarze Küsse
im nächtlichen Stiegenhaus
tanzen und kichern leise
die Gäste in oberer Etage
wenden sich brauenhebend
augenzwinkernd
einander zu
buntes Treiben
dringt dort aus hellen Wänden
geheimnisvolle Blicke
und Illusionen von Freizügigkeit
blinde Moschus-Malven
schweben über die Stiegen
hinauf und hinab
finster dein Haar
und aufgelöst das Antlitz
unsere warmen Münder
begegnen sich wieder und wieder
Küsse wie Kissen
schattig und glänzend
ich lege mich zögernd hinein
unsere Nachtfalter
schweben davon
ins gestaffelte Senkrechtmeer
wir halten uns aneinander
auf unserer unsichtbaren Minutenbühne
und in gespannter Lautlosigkeit.
Heilige Hochzeit
Dem Babylonischen Mythos nach hatte die Göttin Ishtar ihren Heros, den Fruchtbarkeitsgott Tammuz. Am wichtigen Neujahrsfest, dem Fest der Rückkehr von Tammuz aus der Unterwelt, zog der König zum Tempel der Ishtar und feierte mit der obersten Priesterin die „Heilige Hochzeit“. Diese Vereinigung der Göttin mit dem Heros, der Priesterin mit dem König, war das große Fest, das auch vom Volk in erotischen Ritualen mit den Priesterinnen der Ishtar gefeiert wurde. Ishtar wurde zur Liebesgöttin des Altertums. (aus: K. Gaube, Dr. A. von Pechmann, Magie, Matriarchat und Marienkult, rororo 1989)
Die Priesterin des Dorfes hat alle jungen Männer zu sich gerufen. Diese folgten ihrem Ruf nur allzu willig, denn sie wollen ihren kostbaren Beitrag zur Fruchtbarwerdung des Landes leisten.
Zwanzig Jünglinge haben sich im Tempel versammelt und sitzen in einigem Abstand um die Feuerstelle in der Mitte. Zwei Dienerinnen streuen Kräuter auf die Glut und lächeln die Männer liebevoll und mit tänzelnden Bewegungen an. Unweit von der Feuerstelle ist das Lager bereitet. Noch ist es leer. Bei gelockerter Stimmung flüstern die jungen Männer, die sich entblößt auf die Sitzkissen nieder gelassen haben, über das bevorstehende Ereignis, das sie nur von Erzählungen kennen. Sie raunen sich in Stimmung und reiben sich in ihrer Hockstellung ihre erwartungsvollen Glieder leicht zwischen ihren Oberschenkeln. Es duftet nach Rosen und Myrrhe.
Nach einer Weile betritt die Priesterin den Tempel, in zarten Gewändern und leichfüßigen Schrittes strebt sie der Feuerstelle zu. Ihre Dienerinnen begleiten sie. Die Priesterin mustert die Ankömmlinge wohlwollend.
Nun legen die Dienerinnen der Priesterin die Augenbinde an, denn nicht die einzelnen Jungmänner, sondern das Ritual steht im Mittelpunkt der Feier. Langsam und behutsam entkleiden die Dienerinnen die Priesterin, und ein Raunen durchweht den Tempel. Zwei Männer lassen bereits ihre Milch fließen, auch das gehört zum Ritual und leitet es nun ein.
Die Männer erheben sich und die Priesterin befühlt im Vorbeigehen die Körper und Füllhörner der erwartungsvollen Männer. Die vergossene Milch der beiden Voreiligen benutzt sie zur Salbung ihres Ishtar-Gartens. Sorgfältig wählt sie drei Männer aus. Gemeinsam begeben sie sich auf das Lager. Die Männer berühren ihren Körper mit ihren feinfühligen Händen, und die Dienerinnen bewachen die Zeremonie. Die Männer legen die Priesterin auf den Rücken und bedecken ihre wogenden Hügel mit Küssen und ihren Zungen. Jeder möchte der erste Besucher ihres Gärtchens sein. Die Priesterin windet und räkelt sich zunehmend und in ihrer Ekstase bestimmt sie durch den Druck ihrer Hand, wer der erste Gast sein darf.
Wieder geht ein Tuscheln und Stöhnen durch die Reihen der Zuschauer. Der Auserwählte verwöhnt die Priesterin noch einmal an den besonders reizvollen Bereichen mit seinen Händen und kostet ihren Honig, bevor er ihr genüsslich seine Männlichkeit und zunehmend geräuschvoll und bewegt seine Fruchtbarkeit schenkt. Ausgelassen seufzend bedankt sich die Priesterin für seinen Dienst.
Die Dienerinnen prüfen nun seinen Milchfluss und nehmen ihn in ihre Obhut. Die Dienerin seiner Wahl hat er dann auf dem Nebenlager achtvoll zu verwöhnen, während der zweite Prinz von der Priesterin auserwählt wird.
Er darf sich nun auf ihren Platz legen, und die Priesterin lässt sich daraufhin auf seinem Heroshorn nieder. Vor Wonne sieht er die Sterne kreisen und umfängt sie mit seinen Händen. Der dritte Anwärter darf währenddessen die Rückseite der Priesterin behüten. Daher kommt die Priesterin überschwänglich zu größtem und mehrfachem Genuss, und ein Schütteln und Zucken ergreift ihren Körper, was von den Dienerinnen und Zuschauern freudig begrüßt wird. Der zweite ruft ebenso begeistert, während er im Rausch seine Spende abgibt. Erlöst erhebt er sich und wird von der zweiten Dienerin in den Arm genommen. Die Feuchtigkeit im Tempel ist deutlich gestiegen und die Wonne der Zuschauer hat sich bei einigen wieder im Milchfluss entladen.
Nun ist der Dritte an der Reihe. Er schiebt die Priesterin von der Hocke auf die Knie und leckt ihr Salzwasser auf ihrem Rücken und ihrer Hinterseite. Ausgiebig pflegt er ihren blühenden und überfließenden Ishtar-Garten und bereitet ihn auf das bevorstehende Ereignis vor. Er rückt näher an sie heran und lässt seinen Hirtenstab wandern, ausgiebig suchen und sein Ziel zwischen ihren Hinterhügeln finden. Er drückt sie etliche Male ohne Eile mit seinen Händen an ihrer Rückpartie zu sich her und schiebt sie nach seiner Vorstellung ein wenig nach vorn. Er möchte seine Fruchtbarkeit nicht hastig spenden, so hat es den Anschein. Die Priesterin beginnt keuchend zu protestieren, sie jammert, schluchzt und juchzt. Bis auch der Glückliche seine Milch nicht mehr an sich halten kann und sie mit pulsierenden Bewegungen und Lauten der Priesterin zum Opfer bringt. Eine Flut von Milch und Honig fließen ohne Unterlass. Ein Applaus der Zuschauer beendet den ersten Teil des Hochzeitsrituals, während der dritte junge Mann bei den Dienerinnen Aufnahme findet. Die Priesterin ruht nun eine Weile.
Nach der Pause wird das Ritual noch ein- oder zweimal in der gleichen Art durchgeführt. Dann macht sich bei der Priesterin Erschöpfung breit. Sie darf sich zurückziehen und die gespendete Milch in ihrer fruchtbaren Schale zusammen strömen lassen. Sie lässt die Zeremonie nochmals aus ihrem Gedächtnis zurückkehren und wählt ihren Heros, den sie aufgrund ihrer Augenbinde nicht gesehen hat.
Währenddessen bereiten die nun wieder bekleideten Männer mit den Dienerinnen das heilige Hochzeitsmahl zu. Im Tempel werden Tische und Bänke aufgestellt, und die Priesterin wird gerufen. Erst wird gegessen und getrunken und dann bespricht sich die Priesterin mit den Dienerinnen schwatzend und lachend über ihren Heros. Die Spannung unter den Männern steigt. Zu jedem ihrer Liebhaber spricht sie in wohlwollenden Worten, bis sie ihren Heros benennt. Unter überschwänglichem Applaus ziehen sich die beiden zurück, während die anderen noch feiern bis spät in die Nacht.
Nach dem erfolgreichen Ablauf der Heiligen Hochzeit wird diese in den folgenden Wochen von allen Bewohnern des Dorfes in den Häusern und Hainen ausgiebig nachgefeiert.
Jungbrunnen
Du bist
mein sprudelnder Quell
um meinen rundlichen Leib
an deinem Lachen
labe ich mich
vor dem Bad
und ich schlüpfe gern
in deine schützenden Hände
du lockst mich pulsierend
mitten hinein
in deinen Jungbrunnen
wie seerosig
es sich im Liebeswasser
gleiten lässt
ohne Grenzen
die Zeit geht unter
im feuchten Element
wenn ich nach der Liebeszeit
dem Bad entsteige
leuchten meine Augen
von Nässe und Glut
meine Wangen
hast du himbeergezartet
wie das Mousse de fraise
schmecken meine Lippen
an meinem Körper
schwingen Sonnenblumen
und eine rosa Lilie
breitet sich in meiner Scham aus.
blume II
meine blume rosarot
hast zart zum glühen du gebracht
du tupfst den nektar mit den fingern
fühlst in ihrer dunklen seide
offne arme & ihr beben
quillt hervor als mein geschmeide
streckt die blütenblätter aus
& reift zur königin der nacht.
hast zart zum glühen du gebracht
du tupfst den nektar mit den fingern
fühlst in ihrer dunklen seide
offne arme & ihr beben
quillt hervor als mein geschmeide
streckt die blütenblätter aus
& reift zur königin der nacht.
Wirbelschlangengedanken
Meine Gedanken an dich
sie schlängeln und wirbeln
und landen auf deinem
grau-weichen Haar
vereinzelte Haarhandschmusgedanken
einige Augen-und-Mundlachfaltenideen
etliche Schaumprickelhautimpressionen
mehrere Mannsüßdufteinsaugfantasien
erheblich viele Tieftauchzungenkusseindrücke
zahlreiche Erogenezonenstreichelahnungen
viele Ganzlangsamallesausziehvorstellungen
und ausnahmslos Allesgleichzeitigimaginationen.
Nackt-Elfchen
Nackt
bei Mondschein
in den See
springen, schwimmen und kosen
Feuchtgebiete
Nackt
im Sonnenschein
auf der Wiese
nebeneinander, übereinander und untereinander
schweißtreibend
Nackt
bei Regen
Hand in Hand
von oben bis unten
nass
bei Mondschein
in den See
springen, schwimmen und kosen
Feuchtgebiete
Nackt
im Sonnenschein
auf der Wiese
nebeneinander, übereinander und untereinander
schweißtreibend
Nackt
bei Regen
Hand in Hand
von oben bis unten
nass
Rundes Paar
Mein rundes Paar
steht so frech da
ihr zwei seid
fest, entschlossen…
meist hübsch verpackt
auch manchmal nackt
ihr zwei seid
unverdrossen
zum Tanzen da -
bring Lust euch dar
sie haben´s
stets genossen
ihr gebt den Takt
mir stets gesagt
wenn ihr weit mehr
beschlossen.
Mund
Ich seh´ so gern auf deinen Mund,
er ist so hinreißend geformt,
ich liebe ihn, aus gutem Grund,
ganz eigen ist er, nicht genormt.
Die Lippen sind in sanftem Rot,
das Lippenherz, der Amorbogen,
er formt sich schön zu einem Boot
und an den Seiten runde Wogen.
In weiten Schwüngen, Flügeln gleich
bis in die Mundwinkel hinein,
befindet sich mein Kussbereich,
nichts kann für mich noch süßer sein.
Die Unterlippe wie ein Bett,
mit einer Rundung zum Verwöhnen,
beweg´ die Lippen, sei so nett,
leg mich darauf, mit leisem Stöhnen.
Ich küsse deinen Mund so gern
und lass´ mich gerne darin nieder,
hör ich dich manchmal nur von fern,
weiß ich, du kommst doch bald schon wieder.
Duft
Auch wenn ich nur so sitze
und nicht einmal sehr schwitze,
dann steigt in meine Nase
ein Duft aus meiner Vase.
Ich spreize leicht die Beine
und atme ein die feine,
die Frauenzimmer-Luft,
die mein Verlangen ruft.
Es riecht nach feuchter Erde
und meine Vase werde
ein Nest, empfangsbereit,
ein Hunger macht sich breit.
Schlangentanz
Trage mich durch deine Säle,
führ´ mich ein in deine Welt,
zeige mir, was dir gefällt,
kitzle mich, bis ich mich quäle,
sich dein Lachen zugesellt,
denn du bist mein Kitzelheld.
Ich tanze dir den Schlangentanz,
du blickst mir nach, mir Schlangenfrau
und was du fühlst, weiß ich genau,
umwinden möchte ich dich ganz,
willst du mich greifen, denk´ ich schlau,
ich krieche in den Schlangenbau.
Wir jagen uns durch alle Zimmer
und spielen ausgiebig Verstecken,
ich krieche unter deine Decken,
du findest mich jedoch auch immer,
und hinter deinen Vorhanghecken,
da kann man sich so köstlich necken.
Dann liegen wir vertraut zusammen,
berühren, atmen, kichern - und -
ich küsse dich auf deinen Mund,
die Welt soll uns dafür verdammen,
die uns´re ist uns kunterbunt,
vor einem blauen Hintergrund.
tor
der himmelsschlüssel
schleiernde sanftmut
beinah ohne zeit
ins schlüsselloch gesteckt
und im gedämpften licht
bewegte sich das schloss
in seinem innern
und im letzten drehen
öffnete sich
mit überraschender leichte
das blaue tor
beinahe ohne raum.
schleiernde sanftmut
beinah ohne zeit
ins schlüsselloch gesteckt
und im gedämpften licht
bewegte sich das schloss
in seinem innern
und im letzten drehen
öffnete sich
mit überraschender leichte
das blaue tor
beinahe ohne raum.
spiegel
spiegel steigern
das vergnügen
nehmen wir uns
doppelt wahr
sehen
wie wir
gut uns fügen
du an mich
und wir als paar.
Wiese
Wiese
voll Sonne
Bergpanorama umwallt mich
steil, wild und weit
komm´!
Umarmung
tiefe Küsse
näher und näher
unsere Körper sind eins
wir
Tanz
selbstvergessener Rhythmus
Lust bestimmt Tempo
Tango der leidenschaftlichen Körper
wonnevoll.
voll Sonne
Bergpanorama umwallt mich
steil, wild und weit
komm´!
Umarmung
tiefe Küsse
näher und näher
unsere Körper sind eins
wir
Tanz
selbstvergessener Rhythmus
Lust bestimmt Tempo
Tango der leidenschaftlichen Körper
wonnevoll.
Wandern
Das Wandern ist der Hände Lust,
sie wandern immer mit Genuss,
sie wandern.
Refrain:
Es werden schlechte Hände sein,
denen niemals fiel das Wandern ein,
das Wandern.
Sie wandern über Berg und Tal,
sind fröhlicher von mal zu mal,
beim Wandern.
Refrain
Wenn sie dann angekommen sind,
verweilen sie, zerzaust vom Wind,
vom Wandern.
Refrain
Es wird getrunken, dann gespeist,
bevor man wieder weiterreist,
zum Wandern.
Refrain
So wandern sie von Ort zu Ort,
verweilen hier und auch mal dort,
beim Wandern.
Refrain
Und kehren sie dann fröhlich heim,
zufrieden werden sie dann sein,
vom Wandern.
Refrain.
Genuss
Genüsslich
tranken wir unser Glas Sekt
Perle für Perle
zwinkerten wir uns zu
ich leckte mir
langsam die Lippen
du stelltest mir
deine Vorstellungen vor
ich bewegte mich
en detail
unsere Blicke
begegneten sich
blitzender Vorfreude
beinahe berührten sich
unsere Fingerspitzen
die anderen Gäste
ignorierten wir
ohne hinzusehen
im Untergrund
nahm die Unruhe zu
und als wir
gezahlt hatten
gingen wir
ohne Umschweife
in unser langjähriges Zuhause
gaben uns
Stück für Stück
fallen lassend
ganz und gar
dem Genuss hin.
ins wasser
ins wasser
glitt das schmale boot
verklärte sinnenfreuden
gesichter wurden
selig rot
ein nasses lustvergeuden
glitt das schmale boot
verklärte sinnenfreuden
gesichter wurden
selig rot
ein nasses lustvergeuden
Rarität
Goldfunkelndes Glück
wie eine kostbare Essenz
schenktest du mir
ein paar Momente lang
schwebender Trance
deine ungläubige Frage
die ich bejahen durfte
den echten Rubin
hielt ich in der Hand.
paradiesgast
vor geraumer zeit
habe ich leichtfüßig
das paradies betreten
geführt von deiner
behutsamen melodie
haben mich deine hände
durch das geheimnisvolle
tor geleitet
zwischen krokussen
haben wir gefeiert
ein fest
unendlicher nähe
dein leuchtendes antlitz
das mir dann die wange rieb
deutete pfade im zeitholz
ins gleichlicht.
habe ich leichtfüßig
das paradies betreten
geführt von deiner
behutsamen melodie
haben mich deine hände
durch das geheimnisvolle
tor geleitet
zwischen krokussen
haben wir gefeiert
ein fest
unendlicher nähe
dein leuchtendes antlitz
das mir dann die wange rieb
deutete pfade im zeitholz
ins gleichlicht.
Nachwirkung
Noch bist du hier
in jedem Gebirgstal
in allen Zellblumen
meine Ströme
singen von dir
ich bin du
wir wissen nicht
wann
doch vertrauen wir
dass
nur dies wiegt
uns.
in jedem Gebirgstal
in allen Zellblumen
meine Ströme
singen von dir
ich bin du
wir wissen nicht
wann
doch vertrauen wir
dass
nur dies wiegt
uns.
Fülle
Suchen und Verfluchen
Verlaufen und Einlaufen
Begehren und Aufbegehren
Verwehren Vermehren
Vergehen und Gehen
Vermissen und Dissen
Vereinen und Weinen
Anmachen Auslachen
Wanken und Danken.
Verlaufen und Einlaufen
Begehren und Aufbegehren
Verwehren Vermehren
Vergehen und Gehen
Vermissen und Dissen
Vereinen und Weinen
Anmachen Auslachen
Wanken und Danken.
Fließkräfte
Ein Fließen ein Gleiten
an pechschwarzen Rücken
ein Strömen und Wabern
von farblosem Hauch
ein Drängen Verzehren
der drei Elemente
ein Brennen Begehren
ich locke dich auch
das Weiche das Feste
sie sehen sich gerne
ein Drängen Berühren
sie ziehen sich an
mit Fließkräften Ziehsäften
Atemhauchduftblumen
ein Küssen Umarmen
wie Frau und wie Mann.
Die Liebe erwacht
entkleide dich
vor meinen Augen
und zeige mir
das Glühen deiner Gestalt
trage mich sanft
in das unberührte Land
in dem es kein
Laut und Leise gibt
kein Außen und Innen
nur Sonne und Mond
und wir
dort will ich dich finden
deine Flüsterstimme trinken
dich mehr
und mehr ergründen
bis uns nichts
auf dieser Welt mehr trennt.
Rakete
Deine begehrenden Blicke
sind das Streichholz
deine lustbetonten Worte
Pulver in meinem Innern
deine gezielten Berührungen
sind das rasch
sich entfachende Feuer
an meiner Zündschnur
die Rakete beschleunigt
himmelwärts haltlos
ich gehe ab.
Wein
Du bist wie mein Wein
schwer zu bekommen
der erste Eindruck silbern
nach der Passage meiner Lippen
kugelfruchtig
kräuterherb und apfelsüß
eine jahrelang ausgereifte Frucht
mit wertiger Erfahrung
der Genuss ist füllig tönend
intensiv die Zeit mit dir
kostbar wie vergänglich
wenn die Schlucke
geschlungen sind
heute Abend
nehme ich mir ein Glas
des Duweins oder zwei
schlürfend trinke ich dich.
schwer zu bekommen
der erste Eindruck silbern
nach der Passage meiner Lippen
kugelfruchtig
kräuterherb und apfelsüß
eine jahrelang ausgereifte Frucht
mit wertiger Erfahrung
der Genuss ist füllig tönend
intensiv die Zeit mit dir
kostbar wie vergänglich
wenn die Schlucke
geschlungen sind
heute Abend
nehme ich mir ein Glas
des Duweins oder zwei
schlürfend trinke ich dich.
Königin
Die
Hühner schliefen den ganzen Tag lang
doch
einen Karpfen wecktest du abends
er
fiel dir vor Schreck aus dem Mund und
ich
steckte ihn in meine Aktentasche bevor
ein
Gasballon mit der Aufschrift Hallo Alltag
vor
unseren Nachtaugen sich langsam erhob
wir
sprangen flugs in den Korb besahen die
Täler
und Heimatgewässer und auch die
versteckte
Fabrik auf bewaldetem Berg weit
flussabwärts
am Stadtrand und gleißend
erleuchtet
die Straßenbahn eben geboren
auf
dessen Runddach wir sprangen
vor
jener langen Zugfahrt nach Hause
genossen
wir abgefülltes Kommunbier
und
ich winkte dir rosig mit Lippenstift
doch
dann in der U-Bahn-Station
vor
dem schmalen Transportband
begegneten
wir uns mit anderen Augen das
Spiegelbild
zeigtest du mir
und
aus meinen vertrockneten Körpern
vernahm
eine Blume dein Herzgepoch
als
wir am Tische den Landplan studierten
die
Dörfer die Bäche
nach
Wassern verlangte ich sehnlich
du
ließest die kosenden über mich rieseln
die
meiner Blume ein kindliches Kichern entlockte
dann
musste die Königin gehen.
Ich vermisse deine Küsse
Ich vermisse deine Küsse
und Genüsse für die Füße,
du bist der Süße und auch Riese;
ich zerfließe und ergieße
mich als Brise über dieses
dein Gefühl, wenig kühl,
eher schwül, gebe viel,
schreib mit Kiel mir ein Ziel
und ich hüll mich in Tüll
und ich wühl in der Füll
deiner Seide, eine Weide
bis wir beide langsam gleiten
in die Breite, auf die Seite,
sind bereit, uns zu zweit
geben Zeit, uns Geleit,
enger, mehr, lieben sehr,
tief und schwer, wie das Meer,
kein Entbehrn, kein Verwehrn,
nah und näher, noch nicht leer,
eine Mär, bis auch der
Weg gegangen, unbefangen,
ja wir rangen und wir drangen
unbehangen, ohne Bangen,
rieben Wangen auf Verlangen,
mehr noch, sangen, weiter klangen
unsre Lieder, immer wieder
ohne Mieder und nicht bieder,
legt mich nieder, aufs Gefieder
Herz hallt wider, immer müder,
immer müder auch die Glieder.
Sonderbare Silhouetten
Sonderbare
Silhouetten waren es
die
uns wie schillernde Seifenblasen
aneinander
klebten
beinahe
nachbarschaftlich
verlief
ich mich zunächst
auf
dem Weg zur Menage
der
Bewegungsmelder
zeigte
nicht den Weg zur Hintertür
aus
dessen Spalt
ein
Scherzbold lugte
dein
Hüttchen war in Wirklichkeit
ein
Glashaus und ich staunte
über
so viel Transparenz
doch
auch du nahmst meinen
Raum
ein mit deinen
Wirbelworten
deinem Schalk
irgendwann
in dieser Nacht
nahmst
du meine Hand
und
spieltest mir
das
concerto l´inverno
das
mich sonst zu Tränen rührt
völlig
hingegeben
war
doch nicht die Zeit
es
dir zu sagen.
Grund meines Herzens
Du führtest mich sanft an einen Ort
an dem ich mein Tagwerk abstreifte
die Notwendigkeiten Funktionen
die Geräusche und die Zeit
neue Melodien verströmten sich
fügten sich zu einem affetuoso im Raum
als mir ein spürbares Licht entgegen sah
die Fülle meiner Ursprünglichkeit
hier durfte ich lachendes Kind sein
Frau in meinem wohligen Körper
und Greisin in meinen Überlegungen
in ein und demselben Augenblick
ein göttlicher Funke sprang auf mich über
und ich betrat einen überquellenden Garten
deine freundlichen Worte spielten mit mir
und mich umfing die Fülle eines Atemzuges
deine gewichtigen Abschiedsblicke
sanken bis auf den tiefen Grund
und der Widerhall meiner Augen
schrieb dir eine hüllende Botschaft.
Mein Rücken
Gerundete Formen
und schwellende Klänge
ziehen durch
meine Resonanzgedanken
wenn ich mich
deiner Worte entsinne
wie Honigtau in Händen
beim Anblick
meines Rückens
der Kontrabass
den du mir spieltest
allen voran.
Freitag, 23. März 2012
Busen-Dreizeiler
Auf der Bettkante
fließen erotische Zeilen,
den Spiegel im Blick...
Mein alter BH,
ein bisschen klein geworden,
deckt kaum mehr den Busen
Volle Rundungen
quellen über die Spitze
meiner Wäsche...
Im Streiflicht versinkt
das Tal meiner Brüste,
Hügel hell im Licht
Dreh mich zur Sonne,
Träger rutscht von der Schulter,
das Oberteil sinkt...
Ich hebe die Brust hoch,
beide, mit meinen Händen -
lasse sie gleiten...
Mein BH neigt sich
der Erde zu - es erscheit -
Vorhof der Knospe...
Beug mich nach vorne,
die Busen sinken ins Körbchen -
linke Brustwarze!
Meine Hand streichelt
den Busen von außen
über die Mitte.
Andere Hand gleitet
zwischen die Beine ins Schameck,
die Hüften jubeln
Versunken die Hand
im Dunkel meiner Schenkel,
tief wie ein See...
Langsam bewegen,
das Spiel meiner Erregung -
süßes Ankommen...
fließen erotische Zeilen,
den Spiegel im Blick...
Mein alter BH,
ein bisschen klein geworden,
deckt kaum mehr den Busen
Volle Rundungen
quellen über die Spitze
meiner Wäsche...
Im Streiflicht versinkt
das Tal meiner Brüste,
Hügel hell im Licht
Dreh mich zur Sonne,
Träger rutscht von der Schulter,
das Oberteil sinkt...
Ich hebe die Brust hoch,
beide, mit meinen Händen -
lasse sie gleiten...
Mein BH neigt sich
der Erde zu - es erscheit -
Vorhof der Knospe...
Beug mich nach vorne,
die Busen sinken ins Körbchen -
linke Brustwarze!
Meine Hand streichelt
den Busen von außen
über die Mitte.
Andere Hand gleitet
zwischen die Beine ins Schameck,
die Hüften jubeln
Versunken die Hand
im Dunkel meiner Schenkel,
tief wie ein See...
Langsam bewegen,
das Spiel meiner Erregung -
süßes Ankommen...
Nichts darunter-Dreizeiler
Komm schnell zu mir
meine Finger duften feucht
lecke sie doch ab...
Die Schnürung
des Kleides zu locker,
bearbeitest du?
In Luft aufgelöst
mein Slip, ohne lebt sich´s frei,
Hand weiß, was sie will...
Röcke und Kleider
mein Leben, nichts darunter,
nur wir wissen es
Rote Lackpumps
mit Zwölfzentimeterabsatz,
mein flotter Beinschwung...
Deine Blicke
voll Bewunderung -
halte mich fest!
Strümpfe halterlos
oder doch lieber Strapse?
vor deinen Augen...
meine Finger duften feucht
lecke sie doch ab...
Die Schnürung
des Kleides zu locker,
bearbeitest du?
In Luft aufgelöst
mein Slip, ohne lebt sich´s frei,
Hand weiß, was sie will...
Röcke und Kleider
mein Leben, nichts darunter,
nur wir wissen es
Rote Lackpumps
mit Zwölfzentimeterabsatz,
mein flotter Beinschwung...
Deine Blicke
voll Bewunderung -
halte mich fest!
Strümpfe halterlos
oder doch lieber Strapse?
vor deinen Augen...
Brenne
Ich brenn vor Sehnsucht und Verlangen
deinem Körper deinem Duft entgegen
zeig mir deine Stimme dein Gesicht will
atmen dich leg deine Hände hier auf
meine Flächen die so ganz von dir vereinnahmt
werden wollen und ich halte dich und zieh
dich an mich deinen starken Oberkörper
will ich sehen und komplett berühren küssen
wieder wieder nun entkleide mich leg deine
Hand in Honigform und lass mich fließen in
den Korb und deine Finger gleiten bis ich
mich erlös in Feuer Glut und Rauch o dein
Gesicht um mich herum will atmen stocken
schreien zeig mir deinen Kandelaber schon
ich will dir lauschen stimmig richtig laut
dein Hecheln Zischen deine Bärenstimme
und nun komm zu mir begnade mich in deiner
Lichtlust lass uns schwitzen alles nässen bis wir
uns vergessend haar und hautig bei uns sind
ins Paradies der Leidenschaft will ich gelangen.
deinem Körper deinem Duft entgegen
zeig mir deine Stimme dein Gesicht will
atmen dich leg deine Hände hier auf
meine Flächen die so ganz von dir vereinnahmt
werden wollen und ich halte dich und zieh
dich an mich deinen starken Oberkörper
will ich sehen und komplett berühren küssen
wieder wieder nun entkleide mich leg deine
Hand in Honigform und lass mich fließen in
den Korb und deine Finger gleiten bis ich
mich erlös in Feuer Glut und Rauch o dein
Gesicht um mich herum will atmen stocken
schreien zeig mir deinen Kandelaber schon
ich will dir lauschen stimmig richtig laut
dein Hecheln Zischen deine Bärenstimme
und nun komm zu mir begnade mich in deiner
Lichtlust lass uns schwitzen alles nässen bis wir
uns vergessend haar und hautig bei uns sind
ins Paradies der Leidenschaft will ich gelangen.
Haremsdamen
Sie locken mit dem Spiel
ihrer Bewegungen und Gesten
ihr Lächeln und ihr Hüftschwung
ziehen die Blicke auf sich
heute werden Gäste erwartet
und alle sind gespannt auf sie
der junge Mann nimmt ihre Hand
und sie blicken sich an
sie gehen fort und andere folgen ihnen
heute bleibt keiner allein
langsam entkleiden sie sich
jeder in einer Nische
mit Vorhängen halb verborgen
die Beinkleider der Männer
werden langsam geöffnet
entblößte Busen wogen
durch die glitzernden Säle
die Musik und das Plätschern
der Brunnen übertönen
die libenden Geräusche
der Menschen in ihrem Rausch
ein Rausch für alle Sinne
und die Körper bewegen sich
lasziv aufeinander
bis jeder sein Ziel gefunden hat.
Sinnlichkeit
Sinnlichkeit
erfasst meine Unterfläche
Grenzposten werden
aufgegeben der Transit
beginnt in stürmischen
Serpentinen das Blickfeld
dehnt sich Schlag auf
Schlag.
Hitze breitet sich in meinem
Gefäß dort glimmt und brodelt es
mich weich ein Meer ist vor mir
schon zu sehen die Winde glühen
auf meinem ganzen Körper
entlang ganz erfüllt
bin ich mit Sensorik mit Großheit
mit hingebender Bereitschaft
schleusiger Aufnahme.
Ich wünsche nur noch
deine Berührung
anfassend umfassend
aunen ißen allzugleich
Verschmelzen Vereinen
Walgesänge fließen lassen
und empfangen
vergehen im Ich
im Du im Wir.
erfasst meine Unterfläche
Grenzposten werden
aufgegeben der Transit
beginnt in stürmischen
Serpentinen das Blickfeld
dehnt sich Schlag auf
Schlag.
Hitze breitet sich in meinem
Gefäß dort glimmt und brodelt es
mich weich ein Meer ist vor mir
schon zu sehen die Winde glühen
auf meinem ganzen Körper
entlang ganz erfüllt
bin ich mit Sensorik mit Großheit
mit hingebender Bereitschaft
schleusiger Aufnahme.
Ich wünsche nur noch
deine Berührung
anfassend umfassend
aunen ißen allzugleich
Verschmelzen Vereinen
Walgesänge fließen lassen
und empfangen
vergehen im Ich
im Du im Wir.
Busen
Meinen Busen strecke ich
damit du ihn berührst
hier möchte ich sanft
getastet werden
ich jauchze dir dafür
die Melodie des Begehrens
winde mich in deine Hände
näher will ich dir sein
alle Häute bedecken
mit dir in eines gehen
brustwärts segeln
ich umstricke dich
spinnenweibend
drücke dich ganz fest
auch ich begehre die
fühlende Verdichtung
weil du meinen Busen
speziell auf deine Art
berührst.
damit du ihn berührst
hier möchte ich sanft
getastet werden
ich jauchze dir dafür
die Melodie des Begehrens
winde mich in deine Hände
näher will ich dir sein
alle Häute bedecken
mit dir in eines gehen
brustwärts segeln
ich umstricke dich
spinnenweibend
drücke dich ganz fest
auch ich begehre die
fühlende Verdichtung
weil du meinen Busen
speziell auf deine Art
berührst.
Widerhall
Im Widerhall deiner Gesten
sinken die Wogen des Erinnerns
verdampfen ausgebreitet werden Essenz
in der Zimt gondelt und Kokos
Sandsteinmauern vom Frühsommer
der Eidechsen gekitzelt
und in meiner Nase spielt über Bande
dein Leinenhemd so rau wie dein Flor
gewachsen wie der Eisenhut am Hang
der in der Wildnis gefunden
duftumspült von Brombeerblüten
genährt von der feuchtheißen Trockenheit
wenn nachts das Bernsteinlicht den
Straßenschluchten folgt die einsam
auf mich warten steint sich das Dorf
zu einer verlassenen Karawanserei
und jeder schläft nur ich verirrt
am Heimweg und im Widerschein
der Worte das winzige Veilchen
unter dem Drahtzaun schimmert nur leis.
Willig
Ich will dich
weil du mich willst
das wühlt mich
willig bereit
wild und gierig
ich stelle mir vor
wie du mich berührst
küsst und umsorgst
ich rufe dich
küsse und entblöße dich
fühle mich dir hörig
hungrig und durstig
du stöhnst
ich stöhne
ich will dich!
weil du mich willst
das wühlt mich
willig bereit
wild und gierig
ich stelle mir vor
wie du mich berührst
küsst und umsorgst
ich rufe dich
küsse und entblöße dich
fühle mich dir hörig
hungrig und durstig
du stöhnst
ich stöhne
ich will dich!
Halbschlaf
Am Tag
haben wir uns gesehen
in der Nacht
sind wir uns begegnet
im Traum
hast du mich geküsst
im Halbschlaf
habe ich dich umschlungen
in Gedanken
hast du mich liebkost
in meinem Wunsch
war ich ganz bei dir.
haben wir uns gesehen
in der Nacht
sind wir uns begegnet
im Traum
hast du mich geküsst
im Halbschlaf
habe ich dich umschlungen
in Gedanken
hast du mich liebkost
in meinem Wunsch
war ich ganz bei dir.
Bissen
Noch während ich
den ersten Bissen
zu mir nehmen wollte
strecktest du deine Hand aus
und nahmst mir sanft
die Gabel aus den Fingern
mit der Zunge
wolltest du
genommen werden.
den ersten Bissen
zu mir nehmen wollte
strecktest du deine Hand aus
und nahmst mir sanft
die Gabel aus den Fingern
mit der Zunge
wolltest du
genommen werden.
HausHändeHaut
Dein Haus
nimmt mich
herzlich auf
deine Hände
nehmen mich
leidenschaftlich
deine Stimme
nimmt mich
deine Haut
nimmt
du
nimmt mich
herzlich auf
deine Hände
nehmen mich
leidenschaftlich
deine Stimme
nimmt mich
deine Haut
nimmt
du
Komposition
Wie sorgselig du mich berührst
deine musischen Fingerspitzen
setzt kompositorisch du
auslotend die Stöme der Felder
wie Noten in einer Sonate
die sich fügt dem Gesetz der Natur
sich schwingt und sich windet
von zartmöglich bis ohrenbetäubend
von Kichern bis Weinen vor Rührung
du setzt ich bin Fluss deiner Klänge
ein Kreuz schreibst du mir auf die Stirn
das b auf die Brust
es setzt und sitzt tiefer
trittst ein in die Weite des Fühlens
des Sehnens Erlebens
das Stück folgt dem Auftrag
und reichlich trägst du mir auf
die Fülle des Fließens und Perlens
beeindruckt befreit aus der Enge
die Pausen ein daunendendes Schwingen
der Schlussakkord wahrlich titanisch
das Werk ist vollendet
die Punkte Betonungen Zeichen
du streichst mir den Rücken
es singt in den Augen.
Angekommensein
Meine tastenden Finger suchen das Schlupfloch
den Versteckplatz zwischen Hemdärmel und
Oberarm deine Haut ist warm und bemoost
ich greife nach deinem Arm ohne zu fragen
ich erkunde die Bodennähe das Weiche der
Muskeln eben und ich spüre jetzt ja du bist es
du lässt es zu mein Begehren wächst von meinen
Handflächen zu meiner Brust und ich suche
wie eine Ertrinkende die Berührung meines
Busens mit deinem Körper ich ziehe dich
und du mich zueinander ganzkörper mehr
im Süden dränge ich hin zu dir ich drücke mich
genau dort will ich dich spüren dich finden
dort liegt mein Angekommensein und ich
finde dich in deiner Bemerkbarmachung
Verdichtung und Keimung dein Rückenende
drücke ich fest an mich während unsere Zungen
sich freudig begegnen unsere Lippen sich
gefunden haben Genuss und Weichheit saugen
in unergründliche Tiefen dringen das Begehren
besprengen ziehen und erblühen lassen
ich blinzle zu dir hoch und was ich sehe und
fühle bist du in deinem Lächelernst in deinem
tiefen Augensturm in deiner Lust auf mich.
den Versteckplatz zwischen Hemdärmel und
Oberarm deine Haut ist warm und bemoost
ich greife nach deinem Arm ohne zu fragen
ich erkunde die Bodennähe das Weiche der
Muskeln eben und ich spüre jetzt ja du bist es
du lässt es zu mein Begehren wächst von meinen
Handflächen zu meiner Brust und ich suche
wie eine Ertrinkende die Berührung meines
Busens mit deinem Körper ich ziehe dich
und du mich zueinander ganzkörper mehr
im Süden dränge ich hin zu dir ich drücke mich
genau dort will ich dich spüren dich finden
dort liegt mein Angekommensein und ich
finde dich in deiner Bemerkbarmachung
Verdichtung und Keimung dein Rückenende
drücke ich fest an mich während unsere Zungen
sich freudig begegnen unsere Lippen sich
gefunden haben Genuss und Weichheit saugen
in unergründliche Tiefen dringen das Begehren
besprengen ziehen und erblühen lassen
ich blinzle zu dir hoch und was ich sehe und
fühle bist du in deinem Lächelernst in deinem
tiefen Augensturm in deiner Lust auf mich.
Wir
Meine Hände fahren Wolken
auf deinem Haar und meine
Zunge gleitet über deinen Nacken
mit Fingernägeln füge ich dein Ohr
es perlen Klänge in arabisch Moll;
forme meinen Körper ganz und gar
mit deinen Schöpferhänden
lege deinen Löffel tief in meinen Kelch
lass uns Nester pflücken mit den
Körprwänden und die Federn sammeln
meinen Kopf willst glätten du
ich tropfe dir mit meinen Wimpern
einen Segen in dein Nasenloch
es fügt sich und die Wärme
die mein Hals dir schenkt
und meine Brust
doch ganz verborgen in den Winkeln
deines Zauberreichs
stehen scharfe Gräser
damit ich nicht vergesse
wie stark du bist
ich habe keine Chance gegen dich
nicht in geringster Hinsicht
doch auch du kaum gegen mich.
Nähe
Hingabe ist es
die wir pflanzen
betten und hegen
mit Blättern aus
Händen und einem
Stängel aus Wachstum
Sonne zärtlich und mild
Regen weich klarend
blitzender Austausch
im Nebel unsres Frühlings
die Kostbarkeit
des Windhauchs
ist in uns
ewig weil wirklich
geworden.
Schreiben
Du erregst mich
schon beim Schreiben
mir ist
als würde eine
unsichtbare Hand
mich fühlen
ein Hauch
der aus Gedanken
warme Luft bewegt
schlüpft an meinen
beiden Seiten
meinen Labien entlang
sie strecken
ihre Fühler aus
um alle Nervenporen
zu vollenden.
schon beim Schreiben
mir ist
als würde eine
unsichtbare Hand
mich fühlen
ein Hauch
der aus Gedanken
warme Luft bewegt
schlüpft an meinen
beiden Seiten
meinen Labien entlang
sie strecken
ihre Fühler aus
um alle Nervenporen
zu vollenden.
Einladung
Ich stelle mich dir
zur Verfügung öffne
meine Haut und Poren
lass ich sprießen
meine Haare schwitzen
in dich und die Arme
breit ich aus unter die
Flügel nehme ich dich
birg dein Haupt an mir
deine Augen erkunden
mein Inneres geben dem
Aroma Sinn meine
Schenkel gehören dir
berühre mich und ich
betaste dich mit ihnen
sie sind meine Einladung
an dich besitze mich für
diese Stunde ich verfüge
über deine Sinne und
dein Morgen ohne mich.
zur Verfügung öffne
meine Haut und Poren
lass ich sprießen
meine Haare schwitzen
in dich und die Arme
breit ich aus unter die
Flügel nehme ich dich
birg dein Haupt an mir
deine Augen erkunden
mein Inneres geben dem
Aroma Sinn meine
Schenkel gehören dir
berühre mich und ich
betaste dich mit ihnen
sie sind meine Einladung
an dich besitze mich für
diese Stunde ich verfüge
über deine Sinne und
dein Morgen ohne mich.
Priesterin
An weißen Rosen
ging ich vorbei
ohne zu wissen
liebte ich sie
den Grund nicht
sehend gehörten
sie mir
lass uns die weiß
geweihte Handlung
am Horizont vollziehen
damit all unsre Tage
hellig sind
selbst die Mondentage
sternen
wenn ich
die Priesterin bin
dann hast du mich
gelehrt
dann bist du
mein Meister.
ging ich vorbei
ohne zu wissen
liebte ich sie
den Grund nicht
sehend gehörten
sie mir
lass uns die weiß
geweihte Handlung
am Horizont vollziehen
damit all unsre Tage
hellig sind
selbst die Mondentage
sternen
wenn ich
die Priesterin bin
dann hast du mich
gelehrt
dann bist du
mein Meister.
Weiße Rosen
Ich habe
weiße Rosen
gepflanzt
jedes Blütenblatt
ein intimer
Gedanke
an dich
fährt der
zarte Wind
hindurch
weiß ich
dass du
mich innig
außig
liebst.
weiße Rosen
gepflanzt
jedes Blütenblatt
ein intimer
Gedanke
an dich
fährt der
zarte Wind
hindurch
weiß ich
dass du
mich innig
außig
liebst.
Mich willst
Dein Körper dein Gesicht deine
Lippen die mich rufen wenn
du etwas fragst deine Nähe
deine breite Brust die mich
bedeckt und schmilzt in mir dein
Stöhnen in Bewegung an und tief
vielmehr beherrscht mich nur
der Wunsch dass du mich willst.
Lippen die mich rufen wenn
du etwas fragst deine Nähe
deine breite Brust die mich
bedeckt und schmilzt in mir dein
Stöhnen in Bewegung an und tief
vielmehr beherrscht mich nur
der Wunsch dass du mich willst.
Gedrungen
Verschlingen möchte ich dich
mit meinen Knien meinen
Schenkeln vereinnahmen mit
meiner Haut meinen Augen
dich wie mich selber spüren
ganz an und ganz mit mir
tief so tief in Bereiche in
die noch niemand gedrungen.
mit meinen Knien meinen
Schenkeln vereinnahmen mit
meiner Haut meinen Augen
dich wie mich selber spüren
ganz an und ganz mit mir
tief so tief in Bereiche in
die noch niemand gedrungen.
Nester
Eine Feier nur mit uns beiden
will ich feiern ich erkunde deine
Räume und du die meinen
gemeinsam uns in unseren
verborgenen Nestern der schutz
bedürftigen Liebe in den
schattigsten Tiefen unseres
Verlangens Harmonieglück schenkend.
will ich feiern ich erkunde deine
Räume und du die meinen
gemeinsam uns in unseren
verborgenen Nestern der schutz
bedürftigen Liebe in den
schattigsten Tiefen unseres
Verlangens Harmonieglück schenkend.
Fühlbuch
Alleineiges Ziel dich wieder an den
Innenseiten meiner Arme Hände
meines Schoßes spüren und im
Regen deiner Augen die bis hinab
zu meinen Füßen Seufzen Jammern
Atmen Keuchen hören tief in
meinem Herzen liegen jene Spuren
Bilddateien deiner Stimme deiner
dunklen Innigkeit und dein Gesicht
umrahmt von meinen Händen Fühlbuch
des Begehrens Moose deiner Haut
haarschwebend triefend auf der meinen.
Innenseiten meiner Arme Hände
meines Schoßes spüren und im
Regen deiner Augen die bis hinab
zu meinen Füßen Seufzen Jammern
Atmen Keuchen hören tief in
meinem Herzen liegen jene Spuren
Bilddateien deiner Stimme deiner
dunklen Innigkeit und dein Gesicht
umrahmt von meinen Händen Fühlbuch
des Begehrens Moose deiner Haut
haarschwebend triefend auf der meinen.
Auf dem Weg
Ich bin auf dem Weg
habe ein Gespür erhalten
von einer Art Trance
inniger als je zuvor
so tief berührt.
habe ein Gespür erhalten
von einer Art Trance
inniger als je zuvor
so tief berührt.
Pfeife
Genau das will ich
dass du
nach meiner Pfeife tanzt
damit ich mich nach deinem
Trillern drehen darf
die restlose Hingabe
deiner und meiner
Windungen
ein Sein in einem anderen Land
ein Ausufern aus den Grenzen
explosivstofflich eruptionsgestrandet
wie Maiskörner
ich will
dass du dich mir zeigst
wie du dich noch keiner
Frau gezeigt hast
und ich begehre
sein zu dürfen
wie ich noch niemals
vorher war
unsere Körper
verlieren sich
an unsere Seelen.
dass du
nach meiner Pfeife tanzt
damit ich mich nach deinem
Trillern drehen darf
die restlose Hingabe
deiner und meiner
Windungen
ein Sein in einem anderen Land
ein Ausufern aus den Grenzen
explosivstofflich eruptionsgestrandet
wie Maiskörner
ich will
dass du dich mir zeigst
wie du dich noch keiner
Frau gezeigt hast
und ich begehre
sein zu dürfen
wie ich noch niemals
vorher war
unsere Körper
verlieren sich
an unsere Seelen.
Aromen
Die Aromen der Lust
vereinnehmen
zunächst die Eintrittsaromen
hernach die Näherkommaromen
und so tiefer
riechen und schmecken
an den Schiebetüren
bereiter Aufnahme
ich fliege einer Drosophila gleich
zielstrebig auf deine Hand
und darunter
du beugst dich
zu mir hinunter
aber nimm mir nicht zuviel
des Lichts
um deinen Honig
zu finden.
vereinnehmen
zunächst die Eintrittsaromen
hernach die Näherkommaromen
und so tiefer
riechen und schmecken
an den Schiebetüren
bereiter Aufnahme
ich fliege einer Drosophila gleich
zielstrebig auf deine Hand
und darunter
du beugst dich
zu mir hinunter
aber nimm mir nicht zuviel
des Lichts
um deinen Honig
zu finden.
Sanftmut
Meine Hände leg ich sanft auf deine
Schläfen und ich fühle mit den
Daumen deinen Wimpernschlag
Lider schließen sich und geben
sich mir hin ich forme mit den
Fingern eine Brille und ich hauche
einen Kuss auf deine Augen taste
mit der Zunge in die Winkel und
das Raue deiner Nase um danach
die Spuren meines Treibens zu
verwischen doch es lockt mich
das Begehren mehr zu schmecken
deine Wangen abzugrasen mit
Papillen und dich taue dich die
Hände trocknen Fingerspitzen
wagen ihnen folgt mein Mund.
Eichel
Die schwellende Knospe
verbirgt sich
in ihrer Mooskapsel
ihre bäumende Kraft
sprengt die Schale
Keime brechen an Land
streben ins Anderdunkel
Radix des Lebens
speist sich und wird gespeist
leckt sich
das Salz von den Lippen.
verbirgt sich
in ihrer Mooskapsel
ihre bäumende Kraft
sprengt die Schale
Keime brechen an Land
streben ins Anderdunkel
Radix des Lebens
speist sich und wird gespeist
leckt sich
das Salz von den Lippen.
Nähern uns langsam
Drei Stunden Zeit sollten genügen
richten uns ein Lager und ein Zelt
wir lassen Weihrauch steigen
dann sehen wir uns eine Minute lang an
wir sprechen nicht
lass uns ergründen
was der andere denkt oder will
kleinste Körperbewegungen können
Andeutungen für Wünsche sein
wer wird zuerst den Arm ausstrecken
um den anderen zu erreichen?
Wir heizen uns mit Blicken ein
und sehen auf die Körperteile
die wir nackt sehen wollen
langsam ziehen wir uns aus
jedes Kleidungsstück
bekommt drei Minuten Zeit
wir dirigieren uns nur mit Blicken
ich sehe auf deinen Mund
will dich küssen
wir nähern uns langsam
unsere Haut vibriert bereits
die Berührungen
rufen erste Explosionen hervor
nur leichtes Fühlen bringt uns
in größte Wallungen
wir nehmen wieder etwas Abstand
warten
nähern uns
ich streichle deinen Rücken mit Öl
ich reibe deinen ganzen Körper ein
und lege mich auf dich
erste Höhepunkte sind nicht aufzuhalten
du streichelst meinen ganzen Körper
schlüpfst ein
entziehst dich
es folgen Höhepunkte ungezählt
und ohne Unterbrechungen
gehen sie in einen Zustand
völliger Losgelöstheit
und Jenseitigkeit über
der eine unbestimmte
Zeit dauert.
richten uns ein Lager und ein Zelt
wir lassen Weihrauch steigen
dann sehen wir uns eine Minute lang an
wir sprechen nicht
lass uns ergründen
was der andere denkt oder will
kleinste Körperbewegungen können
Andeutungen für Wünsche sein
wer wird zuerst den Arm ausstrecken
um den anderen zu erreichen?
Wir heizen uns mit Blicken ein
und sehen auf die Körperteile
die wir nackt sehen wollen
langsam ziehen wir uns aus
jedes Kleidungsstück
bekommt drei Minuten Zeit
wir dirigieren uns nur mit Blicken
ich sehe auf deinen Mund
will dich küssen
wir nähern uns langsam
unsere Haut vibriert bereits
die Berührungen
rufen erste Explosionen hervor
nur leichtes Fühlen bringt uns
in größte Wallungen
wir nehmen wieder etwas Abstand
warten
nähern uns
ich streichle deinen Rücken mit Öl
ich reibe deinen ganzen Körper ein
und lege mich auf dich
erste Höhepunkte sind nicht aufzuhalten
du streichelst meinen ganzen Körper
schlüpfst ein
entziehst dich
es folgen Höhepunkte ungezählt
und ohne Unterbrechungen
gehen sie in einen Zustand
völliger Losgelöstheit
und Jenseitigkeit über
der eine unbestimmte
Zeit dauert.
König
Ich möchte mich
ganz hingeben
meinem König
der Lust
verfüge über meinen Körper
meine Sinne
mein Wollen bis zum
Nichtmehrwollen
dann sei du mein Sklave
und ich walte als deine
Göttin der vereinenden Liebe
über deinen Körper
deine Gefühle
deinen Geist.
ganz hingeben
meinem König
der Lust
verfüge über meinen Körper
meine Sinne
mein Wollen bis zum
Nichtmehrwollen
dann sei du mein Sklave
und ich walte als deine
Göttin der vereinenden Liebe
über deinen Körper
deine Gefühle
deinen Geist.
Partikel
Leise rufe ich
nach dir
und weiß
dass du es hörst
irgendwann
geräuschvoll
flüstere ich
denen Namen
und meine Worte
legen sich
auf deinen Arm
mit dem du
eine Nase
sanft berührst
weil sie Partikel
einvernehmen will
doch du weißt nicht
woher sie kommen.
nach dir
und weiß
dass du es hörst
irgendwann
geräuschvoll
flüstere ich
denen Namen
und meine Worte
legen sich
auf deinen Arm
mit dem du
eine Nase
sanft berührst
weil sie Partikel
einvernehmen will
doch du weißt nicht
woher sie kommen.
Gras
Meine Hand zwischen Faser und
Gras viel Anberaum schenkst du
mir entre Lufthoheit und der Ent
faltigkeit mein Ankommen ist in
der Waage deine Hände die Schalen
im Mezzanin dort wo Türen ein
ladender erscheinen im gelbfahlen
Lichte des Korridors dieser Vor
behaltsort hitzt sich ins Mediterrane
und gefällt mit Zuschaustimmung so
dass dies geflüsterte Knistern und
Schleifen aufgesaugt von den Gesten
gegeben und gegengegeben ein
Flügelschlag nous sommes arrivee
und wir baden im warmen Gras
hautig mit all unsren Gespüren.
Stöhnen
Du berührst
meinen Busen
mit deiner Brust
wir bewegen uns
aneinander
du streichelst ihn
mit deinen
Händen
dein Gesicht
vergräbt sich
an meinem Hals
du stöhnst
ich stöhne
meinen Busen
mit deiner Brust
wir bewegen uns
aneinander
du streichelst ihn
mit deinen
Händen
dein Gesicht
vergräbt sich
an meinem Hals
du stöhnst
ich stöhne
Stärke
Die große Vorfreude
dich bald wieder
in meine Arme
zu schatten
dich bis ganz tief
ankommen zu lassen
und meine Sinne
verschmelzen
zu einem
umwärmenden Plaid
das alles aufnimmt
was du mir schenkst
und meine größte Lust
wird sein
dein singendes Begehren
anzufachen
mit meinen Innenflächen
die dich in Ekstase
entheben
ins Außersichsein
du leitest mich
mit deinem Sonor
das seinen Motor anlässt
ich lege meine Hände
an deine Grenzen und
allerinnersten Bereiche
wenn du es mir
mit deinen Lüsten vorgibst
ich werde saft mit Öl
dich dort berühren
wo schon
die Daune
dir genügt
ich werde drücken
mit Gewicht
wo deine Kraft sich mir
entgegestellt
weil Stärke Druck Intensität
dich festen Baum
einst wachsen ließen.
dich bald wieder
in meine Arme
zu schatten
dich bis ganz tief
ankommen zu lassen
und meine Sinne
verschmelzen
zu einem
umwärmenden Plaid
das alles aufnimmt
was du mir schenkst
und meine größte Lust
wird sein
dein singendes Begehren
anzufachen
mit meinen Innenflächen
die dich in Ekstase
entheben
ins Außersichsein
du leitest mich
mit deinem Sonor
das seinen Motor anlässt
ich lege meine Hände
an deine Grenzen und
allerinnersten Bereiche
wenn du es mir
mit deinen Lüsten vorgibst
ich werde saft mit Öl
dich dort berühren
wo schon
die Daune
dir genügt
ich werde drücken
mit Gewicht
wo deine Kraft sich mir
entgegestellt
weil Stärke Druck Intensität
dich festen Baum
einst wachsen ließen.
Garten
Die Liebe
die Erfüllung
und die
Sehnsucht
pflanze ich
frühlings
in meinen Garten
Zärtlichkeit
Unendlichkeit
Genügsamkeit
finden dazwischen Platz
wenn frühsommers
die Blüten quellen
hebe ich die Pflanzstelle aus
gewundene Wege
jeder Schritt aus
Dankbarkeit
das offne Tor
schenkt
Freiheit uns
zu gehen
und zu kommen.
die Erfüllung
und die
Sehnsucht
pflanze ich
frühlings
in meinen Garten
Zärtlichkeit
Unendlichkeit
Genügsamkeit
finden dazwischen Platz
wenn frühsommers
die Blüten quellen
hebe ich die Pflanzstelle aus
gewundene Wege
jeder Schritt aus
Dankbarkeit
das offne Tor
schenkt
Freiheit uns
zu gehen
und zu kommen.
Boot
Ich will mit dir
auf einem Boot fahren
in gleichen
Wellenschwüngen liegen
die gleichen Atemzüge
nehmen
wir beide rauschen
dem Geräusch des Wassers
nach
und fühlen
unseren Urstrom.
auf einem Boot fahren
in gleichen
Wellenschwüngen liegen
die gleichen Atemzüge
nehmen
wir beide rauschen
dem Geräusch des Wassers
nach
und fühlen
unseren Urstrom.
Becher
Du hast mir
überaus gefallen
ich habe aus jeder
deiner Poren getrunken
und du aus meinem Becher
ich habe dein Raunen
eingesogen
wie ein Schmetterling
den Duft der Frequenz
und du schlürftest
mein Lächeln
von den Lippen
wie ein Dürstender
im Anblick der Fata Morgana
das kostbare Brot der
hingebenden Liebe
teilten wir feierlich
und sprachen uns Dank
dann aßen wir es
mit dem Rest von Verstand
ich fühlte mich dir
unendlich nahe und eins
ganz und gar.
überaus gefallen
ich habe aus jeder
deiner Poren getrunken
und du aus meinem Becher
ich habe dein Raunen
eingesogen
wie ein Schmetterling
den Duft der Frequenz
und du schlürftest
mein Lächeln
von den Lippen
wie ein Dürstender
im Anblick der Fata Morgana
das kostbare Brot der
hingebenden Liebe
teilten wir feierlich
und sprachen uns Dank
dann aßen wir es
mit dem Rest von Verstand
ich fühlte mich dir
unendlich nahe und eins
ganz und gar.
Meine Hände
Ich fahre mit meinen Händen
die Konturen meines Körpers ab
am Kinn und Hals
seitlich
an den Heben entlang
ich strecke mich
sie breiten sich aus
meine Vision und Schweifung
wie ein Lauffeuer
über die Flanken bis zum Mittenschmal
und Treffpunkt unterhalb
erfahren eine ausgiebige Liebschaft
meine Schenkel widerstehen nicht
ich berühre sie und suche
pianissimo nach innen
ich bin mir selber femme fatale
das Zentrum meiner Anmutung
erreicht
ich luste mich
lento commodo
crescendo
rhythmischer
fester
ich tanze langsam
Walzer
Fox und Tango
treibender Musik
die rechte wandert
seitlich mittelgebirgig
nähert sich der Krönung
weicht zum anderen Hügel
im Larghetto hin und her
bis sich die Alliance
ins Unerschöpfliche ergibt
und mich verschlingt.
die Konturen meines Körpers ab
am Kinn und Hals
seitlich
an den Heben entlang
ich strecke mich
sie breiten sich aus
meine Vision und Schweifung
wie ein Lauffeuer
über die Flanken bis zum Mittenschmal
und Treffpunkt unterhalb
erfahren eine ausgiebige Liebschaft
meine Schenkel widerstehen nicht
ich berühre sie und suche
pianissimo nach innen
ich bin mir selber femme fatale
das Zentrum meiner Anmutung
erreicht
ich luste mich
lento commodo
crescendo
rhythmischer
fester
ich tanze langsam
Walzer
Fox und Tango
treibender Musik
die rechte wandert
seitlich mittelgebirgig
nähert sich der Krönung
weicht zum anderen Hügel
im Larghetto hin und her
bis sich die Alliance
ins Unerschöpfliche ergibt
und mich verschlingt.
Sternstunde
Der Himmel hängt quer über unserer
Bühne die klassisch die Zeiträume
strichelt galant streckst du mir deine
Hände entgegen die Nachtrobe aus
Fantasien gewebt lege ich meinen
Arm auf den Siegel der Blicke aus
halbwegs geschlossenen Augen ein
Nebel geht über in Niesel und zwischen
den Mauern hebt Hauch sich zu
Stürmen so zügellos schaukeln wir
über die Zäune verlegen das Spiel
unsrer Silben an Kelche und diese
an Lippen selbst Zehen erhalten die
Weihe mit Kränzen die Stirne kost
Achsel aus Haarwurzel rinnt eine
Träne und ebengleich flüssig ergreifen
die Stunde der Sterne Galaxis getrichtert
zu Namen dem deinen und meinen
den samtigen Heißgrund noch unter
den Füßen es rauschen Planeten.
Spazieren
Ich möchte auf deinem Körper
spazieren fahren
mit meinen Händen
mit meinen Brüsten
deine Arme entlang
auf deinen Schultern
jeweils eine Runde drehen
an deinen Seiten
gleite ich nach unten
und auf dem Rücken wieder hinauf
zum Nacken
und Hinterkopf
auf deinen Wangen
schiebe ich einen Kinderwagen
und mit meiner Rückseite
planiere ich
deinen Bauch
mein Katzenbuckel
dellt dich ein
ich jogge auf deiner Brust
und lasse dein Gras
zwischen meinen Beinen
hindurch gleiten
seine Weichheit
lässt ich niedersinken
die Sicht zwischen Halmen
meiner Zunge
denn das gehört
zu meinen Lieblings
übungen
die mich mitnehmen
ins Anderland
bis zum Schlaf.
spazieren fahren
mit meinen Händen
mit meinen Brüsten
deine Arme entlang
auf deinen Schultern
jeweils eine Runde drehen
an deinen Seiten
gleite ich nach unten
und auf dem Rücken wieder hinauf
zum Nacken
und Hinterkopf
auf deinen Wangen
schiebe ich einen Kinderwagen
und mit meiner Rückseite
planiere ich
deinen Bauch
mein Katzenbuckel
dellt dich ein
ich jogge auf deiner Brust
und lasse dein Gras
zwischen meinen Beinen
hindurch gleiten
seine Weichheit
lässt ich niedersinken
die Sicht zwischen Halmen
meiner Zunge
denn das gehört
zu meinen Lieblings
übungen
die mich mitnehmen
ins Anderland
bis zum Schlaf.
Arme
Wenn ich wieder
barfuß deinen Teppich
durchwandere
deine Blicke sich mit
meinen vermehren
mein erotisches Feuer
zündet lodert bis zum
Überdrill
bis du mich dann
eingefangen hast
weil ich dir vor Lachen
nicht davon laufen kann
und mich behutsam nimmst
in deine starken
zärtlichen Arme
und ich dich drücke
fest im Muskelspiel
bis du meuterst
dann feiern wir
unseren Sturm
in unserer Samtstadt
und einer Stunde
erfüllter Träume.
barfuß deinen Teppich
durchwandere
deine Blicke sich mit
meinen vermehren
mein erotisches Feuer
zündet lodert bis zum
Überdrill
bis du mich dann
eingefangen hast
weil ich dir vor Lachen
nicht davon laufen kann
und mich behutsam nimmst
in deine starken
zärtlichen Arme
und ich dich drücke
fest im Muskelspiel
bis du meuterst
dann feiern wir
unseren Sturm
in unserer Samtstadt
und einer Stunde
erfüllter Träume.
Nacktheit
Dich zu spüren
dich in deiner
ganzen Größe
vollkommenen Nacktheit
deine ehrwürdige Haut
wie Erdteile
mit Ozeanen dazwischen
deine Stimme baumelt
an deinem Schlüsselbund
im feudalen Raum
dem Palast
der Lüste
ist mein
wiederkehrender Traum
aus dem Reich
jenseits des Vorstellbaren.
dich in deiner
ganzen Größe
vollkommenen Nacktheit
deine ehrwürdige Haut
wie Erdteile
mit Ozeanen dazwischen
deine Stimme baumelt
an deinem Schlüsselbund
im feudalen Raum
dem Palast
der Lüste
ist mein
wiederkehrender Traum
aus dem Reich
jenseits des Vorstellbaren.
Öl ins Feuer
Wie gern würde ich mich
in deine polierten
Hände begeben
deren Zündfunken
spratzeln lassen
Glühfäden um den
Finger wickeln
Leitungsnetze spannen
zwischen den Gräben
das Knistern
lege ich um meinen Körper
ich lass mich
in dein rosa Rauschen fallen
mein Öl gieße ich
genüsslich in dein Feuer
um darin
jammertalig
unter zu gehen.
in deine polierten
Hände begeben
deren Zündfunken
spratzeln lassen
Glühfäden um den
Finger wickeln
Leitungsnetze spannen
zwischen den Gräben
das Knistern
lege ich um meinen Körper
ich lass mich
in dein rosa Rauschen fallen
mein Öl gieße ich
genüsslich in dein Feuer
um darin
jammertalig
unter zu gehen.
Palastsäle
Ein Schloss betrat ich
lichtdurchflutet
schwang der Park sich
auf die Fensterbänke
in den Sälen Edelholz
vertäfelungen Gobelins
und Landschaftsbilder
Wolkenzauber an
den Decken dieser Räume
längs gereiht wie Perlen
edel türgerahmt
als Knotenkette
roter Läufer
mir zu Füßen
endend noch im
Unbekannten
lockend ihm zu folgen
weiter immer weiter
schreiten
Säle leuchtend
von verzierten Möbeln
Kachelöfen Schränken
weiter immer weiter
Betten und Intarsientische
Lüster flammend
schwer kristallen
Spiegelkabinette
weiter immer weiter
hell und groß und
in sich Spiegel
doch der tiefste Zauber
liegt in deinen Augen
und der rote Läufer
deine Zunge die verführerische
in den Speisesaal
zu Möbeln wie aus Elfenbein
dein Lächeln lässt mich
nicht mehr los
ich wandle immer weiter
in das zauberhafte Schloss.
Begegnung
Eisblau dein Pullover
und Hemd
ein strahlender Wintermorgen
dein Gesicht
Sonnenglitzern auf Schnee
deine Augen funkeln
wie der Himmelsgirlanden
du der etwas andere
der lang Vertraute
mit mir Verschmolzene
dein Goldpuderlächeln
und dein Haar
ein klein wenig länger
wie für mich aufgehoben
darf ich mir einbilden
eine Umarmung
von Stunden
weshalb auch lösen
in einem flauschen
Winterhimmel
liege ich wie auf
Wolkenschaum
dein begehrender Blick
so nah
sanfte Lippen beugen sich
hinab zu meinen
in minutiger Zeitlupe
mit Stillbildern
liegen sie auf meinen
welche Zartheit
denn selbst Daunen
wiegen schwer
bei deiner Vorsicht
tasten sie
nach Lippenwölbung
glatt und trocken
eine weite Weile
bis sich ein Tropfen
heimlich
zwischen unsre Lippen
legt
ein kosend Mundbett
aus dem Wärme
strömt
welches jedes Prallen
federt
das ein Dringen fordert
und ein Schlüpfen
so finden endlich
Zungen zueinander
und erobern neue Räume
Begegnung in einer
andren Welt
die sich nur uns erschließt
tief spülen
unsre Zungen
an den Boden
unsrer Sprache
und deine Hände
tasten forschen drücken
und beleben
so den ganzen Körper
deine Finger
die Verlängerung
der Stimme
nur auf andren Wegen
deiner vielgeliebten
Stimme
die an Wärme
nicht zu überbieten ist
gibt deinen
goldnen Worten
einen weltalltiefen Glanz
wenn sie
wie Sommernieselregen
mein Antlitz streft
mich druchdringen
deine Worte
voller Liebe
senden Keime aus
und schlagen Wurzeln schon
in meinem Grün
ein ganzer Garten voll
den unsre Lippen nässen
kosen
indes mein Körper
neue Formen annimmt
wächst er dir entgegen
wo du
ihn lockst
mit deinen Händen
in denen ich nur
liegen möchte
diese Hände
voll Empfindsamkeit.
Willwillwill
Ich möchte dich
benesselhaaren
mit Saugspitzen
verschlingen
mit meinen Muskeln
ich sauge dich ein
mit meinem getüllten Mund
ich biete dir
meine sensorischen
Brüste
deine Springbrunnenstimme
will ich kosten
bis unter die Haut.
benesselhaaren
mit Saugspitzen
verschlingen
mit meinen Muskeln
ich sauge dich ein
mit meinem getüllten Mund
ich biete dir
meine sensorischen
Brüste
deine Springbrunnenstimme
will ich kosten
bis unter die Haut.
Gleiß
Wenn ich das Gleiß
in deinen Augen
kräuseln sehe
dein Gricheln
ewigkeitengleich
und es Moruskelhaar
zum Freilen bringt
der Brillenhintergrund
in deine Fragen wandert
was kann uns brennen
was entleimen
unser Gleiß.
in deinen Augen
kräuseln sehe
dein Gricheln
ewigkeitengleich
und es Moruskelhaar
zum Freilen bringt
der Brillenhintergrund
in deine Fragen wandert
was kann uns brennen
was entleimen
unser Gleiß.
Glastüre
Ich setzte mich auf einen niedrigen Stuhl
vor die Glastüre mein Pullover ist rot und
auch mein BH ich schiebe meinen Pulli
hoch mein Halter etwas knapp die Brüste
neugieren oben heraus im rechten Streiflicht
beinahe ist die Brustwarze zu sehen du siehst
und fotografierst mich insgeheim und entzückt
über meinen Busen und sagst dauernd etwas
Geiles du kommst näher und berührst ihn
ich ziehe das kleine Textil weiter nach unten
meine Knospen halb sichtbar wunderbar rund
sind die Brüste du berührst meine Scham.
vor die Glastüre mein Pullover ist rot und
auch mein BH ich schiebe meinen Pulli
hoch mein Halter etwas knapp die Brüste
neugieren oben heraus im rechten Streiflicht
beinahe ist die Brustwarze zu sehen du siehst
und fotografierst mich insgeheim und entzückt
über meinen Busen und sagst dauernd etwas
Geiles du kommst näher und berührst ihn
ich ziehe das kleine Textil weiter nach unten
meine Knospen halb sichtbar wunderbar rund
sind die Brüste du berührst meine Scham.
Flüchtig
Ein schöner Traum
unserer
keines deiner Worte
trage ich fort
unser Versteck
schutzbedürftig
verborgen
zwischen uns
kosten wir den Duft
aus uns
flüchtig
doch hinterlässt er
eine Adresse
tief in uns.
unserer
keines deiner Worte
trage ich fort
unser Versteck
schutzbedürftig
verborgen
zwischen uns
kosten wir den Duft
aus uns
flüchtig
doch hinterlässt er
eine Adresse
tief in uns.
Magnolie-Dreizeiler
Mein erster Blick
du räumst dein Zimmer um
wenig Licht fällt
durch die Fenster
schmale Augenschlitze
du blinzelst mich an
deine Arbeit ruht
lange Umarmungen weich
der Pullover
violett auch
das Lager aus Stoff
Beuteltee Malve
Schmetterlinge
sind unsere Lippen
im Wettstreit um Tau
Angekommen
in ihrer Umschlingung
Ganzkörperanliegen
unter deiner Hand
darfst du nehmen was dir blüht
auch ich frage nicht
sondern die Türe
fällt in ihr Schloss ohne
heimliche Blicke
Münder geöffnet
zum Lächeln der Leidenschaft
geformt dein Haar
kitzeld und rau
in meiner Hand jedes Eck
deines Körpers
unterwegs
zu neuen Ufern meiner
Fingerspitzen
Taschentuchzipfel
an deinen Erfahrungen
lässt du mich schnuppern
die wir die Jugend
nachfeiern mit süßem Tee
Blüte benetzen
die Magnolie
lila Farbe der Fürsin
auf ihrem Parkweg
der Schoß der Natur
mit ihren dicken Knospen
tiefer ihr Leuchten
beim Anblick
der gehauchten Worte
schreibe mir schreibe
doch weht der heiße
Wüstenwind quer durch den Raum
gelbe Fahnen
schweißgebadet
die taunasse Fahrbahn
Unendlichkeit
in der Weite
des Himmelslichts engelsgleich
unser Gesang
wieder und wieder
die zarten Berührungen
wie zufällig
auf dem unbenutzten
Weg der Rückkehr
zehn Meter weit
an einem Mittag
schreitet die Gewandete
hechelnd vor Glück
im Wettstreit
der Körper um die Quellen
duftender Schauplatz
und kunterbunt
alle Jahreszeiten
vereint.
Hüften-Dreizeiler
Enges schwarzes Kleid
zum Rhythmus der Musik
lasziver Hüftschwung...
Meine Hände
formen den Kreis der Hügel
Blicke im Spiegel
Mein Tanz flutet
den Körper ich winde mich
Arme sind Flügel
Mit flinken Schwingen
locke ich dich im Drehen
dir wird kreiselig...
zum Rhythmus der Musik
lasziver Hüftschwung...
Meine Hände
formen den Kreis der Hügel
Blicke im Spiegel
Mein Tanz flutet
den Körper ich winde mich
Arme sind Flügel
Mit flinken Schwingen
locke ich dich im Drehen
dir wird kreiselig...
Ertrinkender-Dreizeiler
Du kommst näher,
meine Augen fangen dich -
in Armen liegen...
Dein Mannesstöhnen
der Schlüssel zur Türe,
unser Paradies
Hauche mir ins Ohr,
ich höre nichts anderes,
strömt in mich über...
Du greifst nach mir -
den Ertrinkenden
rettet die Hüfte
Deine Hände,
gierig tasten sie mich ab
Überlauf der Lust...
meine Augen fangen dich -
in Armen liegen...
Dein Mannesstöhnen
der Schlüssel zur Türe,
unser Paradies
Hauche mir ins Ohr,
ich höre nichts anderes,
strömt in mich über...
Du greifst nach mir -
den Ertrinkenden
rettet die Hüfte
Deine Hände,
gierig tasten sie mich ab
Überlauf der Lust...
Bleischwer-Dreizeiler
Bleischwer die Augen,
pulsierendes Federleicht
meines Glücks
Aus der Fernde
Denken und Nachfühlen
dieses Augenblicks
Goldene Schale
des Mondes - den Wein
der Liebe trinken
Auf dem Kissenschiff
mit dir zu neuen Ufern
Palmen finden
Saugende Küsse,
deine Zunge hat Arme -
gespreizte Beine...
pulsierendes Federleicht
meines Glücks
Aus der Fernde
Denken und Nachfühlen
dieses Augenblicks
Goldene Schale
des Mondes - den Wein
der Liebe trinken
Auf dem Kissenschiff
mit dir zu neuen Ufern
Palmen finden
Saugende Küsse,
deine Zunge hat Arme -
gespreizte Beine...
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