Fliederträume aus verwelkten Orchideenblüten
denn ich fing sie ein mit meinen Fragen und nun
liegen sie bereit in deinen Blicken deinem Ohr
das sich nach meinen Lippen sehnt und deine Finger
lassen jene Träume frei auf meiner Haut
spazierend
pinseln sie mir deine Poesie
der ausgehauchten Töne
und der filigranen Windungen
der Mittelteil wird
schneller angefacht in leidenschaftlich heißer Pose
die sich
durch das Sehnsuchtstal hindurchzieht
plötzlich fühlen wir den Durst auf unseren Lippen
dessen Stillung keinen Aufschub duldet Fliedersäfte
dringen aus den Tiefen
und wir kosten setzen an
Genuss
der sich zutiefst entfaltet unsere Körper
wortbereitet flutet sich ergießt wie ein Vulkan
und wir gehen auf und werden Teil von uns den
Schlusssatz singen wir gemeinsam selbstverloren.
Mittwoch, 25. September 2013
Mittwoch, 18. September 2013
Wende
Inmitten meiner Kümmerfurche
überbringst du deine Einsamkeit
überbringst du deine Einsamkeit
ich gieß mit großer Geste
Schmutzwasser hinzu
Schmutzwasser hinzu
unsere Hände halten sich
auf der legeren Fahrt
die zwischen Fingern kaum beginnt
und an den Unterarmen
sich verzweigt
sie nehmen Fährte auf
und pendeln leise
zwischen hingehauchten Küssen
und den Außenseiten
meiner wollbedeckten Hügel
in einer Wende schiebt mein Atem
eine Türe auf
und wir betreten eine völlig neue Welt
das Vorige bleibt sorgsam
hinter uns
wir tauschen Haut und Denken
gegen eine Freiheit Kraft zu schöpfen
zu regenerieren
reichen uns die Hand und mehr
uns gegenseitig bis ins Innerste
zu führen.
und pendeln leise
zwischen hingehauchten Küssen
und den Außenseiten
meiner wollbedeckten Hügel
in einer Wende schiebt mein Atem
eine Türe auf
und wir betreten eine völlig neue Welt
das Vorige bleibt sorgsam
hinter uns
wir tauschen Haut und Denken
gegen eine Freiheit Kraft zu schöpfen
zu regenerieren
reichen uns die Hand und mehr
uns gegenseitig bis ins Innerste
zu führen.
Freitag, 6. September 2013
Glocke
Den Sommer eingesogen dich geborgen
unter meiner Glocke die du mir in warmen
Tönen schlugst das Gießen Fließen ist
noch lange nicht verklungen ich vibriere
in den Herbst hinein bis unser Hohlweg
triefen wird von Nebel im letzten Monde
balancierten wir auf einer fremden Woge
unsrer Ernte mein Patron wir kosteten
uns frei und tranken Möhrenwasser
Hagebuttenwein garnierten uns mit
wildem Oregano der im heißen Wind
den Duft verströmte bis die Glocke schlug.
unter meiner Glocke die du mir in warmen
Tönen schlugst das Gießen Fließen ist
noch lange nicht verklungen ich vibriere
in den Herbst hinein bis unser Hohlweg
triefen wird von Nebel im letzten Monde
balancierten wir auf einer fremden Woge
unsrer Ernte mein Patron wir kosteten
uns frei und tranken Möhrenwasser
Hagebuttenwein garnierten uns mit
wildem Oregano der im heißen Wind
den Duft verströmte bis die Glocke schlug.
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