Das Streben, fortwährend das Streben
auffordernd treibt es die Nähe uns zu
deine geflügelten Boten breitest du
wie einen roten Teppich ins Meer
die Falten drückst sorgsam du aus
und er rollt vor die Füße
ich hüpfe gezielt auf die Decke
sprich zu mir in deiner papierenen Art
ein raschelnder Ozean wühlt
und abgründig flüsterst du mir
sodass meine Hände dich ankern
wenn gefaltete Meere moussieren
und Nischen erobern
die trocken mir lagen
dann bau ich in Windeseil Brücken
in alle Regionen, waghalsige Dinger
bei denen der Spaß sich mit
Furcht mischt
komm zu mir auf all meine Auslagen!
du hörst mein Verlangen und knöpfst
die Streben des Strebens sind fest
zerwühl meine Haare und spiel
mit mir Wind. Du küsst
all meine Inseln und lässt deine Sterne
drauf wandern. Das Streben der Möven.
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