Freitag, 22. November 2013

Schlucht

In unserer Wohngemeinschaft nähren wir
den Flor mit einem neuen Muster den
Konturen unserer Sprache fügen ins Substrat
die Eleganz der fingerknospen Knitterspannung 


und die Hoffnungsfunken denen wir erliegen
sinken ein ins Reich der Flausen die sich
in die einheitlichen Mitten senken
eine Schlucht gefüllt mit Schmeicheleien


dient der Reinigung der Körperseelen
an uns selbst der ganze Rest zerfließt
und schmilzt in einem gegenläufigen
Empfangen bahnen uns den zugesagten Weg.


2 Kommentare:

  1. Das "gegenläufige Empfangen" gefällt mir besonders, weil darin für mich ein Auflösen der Gefühle liegt, ohne das Individuum gegenüber auszublenden...

    Liebe Grüße
    Faro

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    1. Lieber Faro, ich danke dir sehr! Dass du so mit meinen gedichten mitgehst, finde ich wunderschön!
      Liebe Grüße, Erika

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