Orangentropfen
aus der eingerollten Zeitung
trieft der süße Saft der Inbrunst zittern
noch
die Arme einem Duft der Schreie nach
das Bündel fest verschnürter
Fiebernächte
nichts beschreibt den heißen Wahn mit Worten
gleichsam
Wahnsinnswolkenworten nur die
strukturierten Wölbungen bezeugen
die
gebarte Öffnung und Verletztlichkeit
die Macht der Unterlegenen die nur
den
angeschwollnen Knopf für das orangene
Lämpchen drückt das Zimmer
leuchtet auf
und
aus der Fadenbirne quillt das Fleisch
in Bläschen blumenwesig bildet
neue Früchte
aus im warmen Schein des keuchen Schauers
spielt die
schmale Flamme mit der Feuchte
Hasch mich halt mich fest und schlage mich.
Metaphern, die die Fantasie des Lesers fordern und fördern - das gefällt mir...
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Faro
Danke dir sehr, Faro! :-)
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