Freitag, 6. September 2013

Glocke

Den Sommer eingesogen dich geborgen
unter meiner Glocke die du mir in warmen
Tönen schlugst das Gießen Fließen ist
noch lange nicht verklungen ich vibriere

in den Herbst hinein bis unser Hohlweg
triefen wird von Nebel im letzten Monde
balancierten wir auf einer fremden Woge
unsrer Ernte mein Patron wir kosteten

uns frei und tranken Möhrenwasser
Hagebuttenwein garnierten uns mit
wildem Oregano der im heißen Wind
den Duft verströmte bis die Glocke schlug.

2 Kommentare:

  1. Dass der Herbst so schön klingen kann, hast du mit deinen Zeilen bestens gezeigt, obwohl der Herr uns doch so viel klaut ;-)

    Liebe Grüße Faro

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  2. Schön, dass dir meine Zeilen gefallen! :-)
    Liebe Grüße, Erika

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