Traumtropfens Halmespiel dringt zwischen
glühende Hitze und Nachtsaumes Band
es wird dämmrig inmitten der Worte
der warmen Geräusche wir fliegen fernab
von den Polen der gelblichen Meere hinüber
zum Leuchtturm der rhythmischen Zeichen
von weither erkennen wir uns an den
Lustmelodien und reichen uns sinnlich
den Tonkrug gefüllt mit den Traumtropfen
gestriger Tage die Halme des Sommers
verglühen uns zwischen den netzenden
Perlen fernab unsrer üblichen Streuung.
Ein schönes - weil metaphernstarkes Prosagedicht von dir. Bei der Überschrift hat es in mir direkt "Bing" gemacht und ich habe mein "altes" Tropfengedicht hervorgekramt:
AntwortenLöschenNur ein Tropfen
Im Sonnenlichte funkelt träufelnd
ein einz’ger Tropfen honigklar
wo deine Härchen – sinnlich kräuselnd
umgeben zartes Lippenpaar.
Er folgt der Schwerkraft – Wege streichelnd,
durchkriecht dein heißes Tal der Haut.
Ein Anblick – meinem Auge schmeichelnd,
das dürstend diesem Weg nachschaut.
Die Spitze deines Fingers fängt
ihn, eh’ er in die Tiefe stürzt,
ihn reichend meinen Lippen schenkt
und damit meine Sinne würzt.
Ich mag noch mehr aus deiner Quelle,
kopfüber gleit’ ich an sie ran,
weck’ deine Lust an süßer Stelle,
dein Gipfelsturm... macht mich zum Mann...
Im Sonnenlichte funkelt schäumend
ein letzter Tropfen meiner Haut.
Zwei Lippenpaare flüstern träumend:
„Nur Sonne hat uns zugeschaut.“
ã Faro V.
8.5.2009
überarbeitet
am 12.12.2011
Wow, das ist aber aber auch cool, Faro! Danke und liebe Grüße :-)
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