Mittwoch, 31. Juli 2013

Ströme

Ich breite eine Decke aus der Sommerwärme ganz entgegen
meine Poren öffnen ihre Münder lassen Ströme fließen
und zum Himmel ziehen Wolken formen sich nach meinen
Fantasien Pfeile sehe ich und Körper die sich wälzen 


und verschmelzen auf mich regnen grünen lassen
und im Dunst vergehen wie die Fluten die sich
über meine Arme Beine Busen Hüften schmiegen
fließen und zergehen meine Decke schwimmt mit mir 


auf einem wohlgeformten Leib und zwischen
losgelösten Muskeln Armen die mich halten nehmen
quellen lassen aneinanderschmiegen und gemeinsam
Poren öffnen deren Münder Ströme fließen lassen 


eins bin ich mit deiner Physis deinem angenehmen Klang
mit allen Fließgewässern unter uns mit allen Wolkenbildern
dieser Welt der Poesie der offnen Gesten Münder und
Gesänge eins sogar mit diesem Wort es löst sich an mir auf .


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