Dienstag, 28. August 2012

Zehn Dreizeiler der Liebe

Duftendes Schaumbad -
die funkelnden Momente
im Schweinwerferlicht

Auf meinen Hügeln
Finger des blühenden Baumes
den Duft trägt der Wind

Und Federgräser
berührt vom Zweig des Mondes
spiegeln sich im Teich

nach der Flasche Wein,
du gabst mir einen Namen,
ich nehme ihn an

Am Brunnenrand keimt -
verlorenes Samenkorn,
Vogel bleibt hungrig
                           
Zwei Spatzen aus Ton
schnäbeln gern auf dem Teppich
so mögen sie stehn

Heimlicher Tanz
auf moussierenden Wogen
Vollmond hält Venus

Meer von Gefühlen
mit dir planschen - Strandnähe
uns eine Wohnung

Nächtliches Rauschen
steigt aus dem dürstenden Blau
wir trinken uns leer
Schaumblasenreste
puste ich dir sachte zu 
auf deine Lider

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