Samstag, 4. August 2012

Kastell

Fahr mit deinen warmen Händen
meinen Rücken sanft entlang ich rühr
mich nicht vom Fleck und meine Haut
strebt dir entgeben schon im voraus

weiß ich nicht wohin mein Rund dich
führen wird hin zum Kastell und auf
den Höhen zwischen tiefem Graben
lässt du fünfmal Blicke schweifen

steckst das Feld ab prüfst den Boden
sozusagen  mit der Zunge und der
Graben öffnet sich die Brücke abge
lassen bittet dich die Gräfin nicht

mehr lang zu zögern doch du eilst
nicht schlenderst hin und her und
inspizierst das tiefe dunkle Tal die
Beine leicht gespreizt damit du

tasten kannst doch du genießt die
Millimeter und erst recht mein
Flehen komm die Zeit drängt deine
Zunge folgt den Händen deine Lippen

spüre ich wo bleibt denn dein
Erbarmen ach ich bin Gefangene in
meiner Burg und warte schmachtend
auf Befreiung drücke deinen Körper

fest auf mein Kastell ich hebe mich
so kannst du mich von innen her
betrachten näher deinen schönen Fühler
in meinen warmen Raum wirst dringen.

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