Der Hauch des Flügelschlages
eines Schmetterlings versetzt
die Zeit in Wellen die an einem
Abend meine Wangen streichen
eine Stimme fernen Lächelns
höre ich und in mein stilles
Labyrinth in das nur selten das
Geräusch des Herzschlags dringt
bist du gefolgt Gedankengängen
eine Wohnung hast du hier
gefunden die ich selbst noch kaum
betreten hab und barfuß lege ich
den roten Sand in neue Falten von
den Wänden hallt das Flüstern meiner
Arbeit wider in den Nischen eines
Schlafraums blühen Mondviolen deine
Hände die die Stirn entfalten gleichen
einer Lilienknospe die nach einem
langen Regen sich entrollt zu
jenem wundersamen Garten.
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