Montag, 30. Dezember 2013

Wuchs die Zweisamkeit

Jene winterlich verlassene Terrasse diente uns
als Eingang zu solch hohen Hemisphären
Schwünge unterm Wolkenbett gesichert zu erleben
und dort schnürten wir mit kühlen Händen

unser Sicherungspaket verknoteten ein Lächeln
wie die Wehmut unserer ungeträumten Leben
und verwuchsen alle Enden mit der Zukunftsmöglichkeit
erkundeten das neue Land bis an die Sommergrenzen

einer Waldwirtschaft dein Antlitz glitzerte
wie frischer Schnee den wir entbehren mussten
doch wir Zellen hatten sich gefunden in der Mitte wuchs
die Zweisamkeit heran und wollte fruchten

und wir tauften uns mit neuen Namen zeilenweis
besahen wir das unvermutet Wahrgesehene den Klang
der blühenden Vokale deine bange Frage - Denkpause -
warum auch nicht - du atmetest bis in den Himmel.

2 Kommentare:

  1. Die Macht der Buchstaben macht die Macht des Wortes aus - gedacht, geschrieben, getippt, geflüstert, gesprochen, gerufen und, wenn das Wort es fordert, geschrien..

    Liebe Grüße
    Faro

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