Einheimlich
Fingerbiebernd tasten wir entlang an
einem Flauschewollefaden den wir
zentimeterweise lösen deine Oberarme
flaumen meinen Lippen schon entgegen
in den Tälern deiner Wangen spielt
der Film vom roten Fuchs in Frankfreichs
Westen deine raue Stimme führt mich näher
dichter zu dir an den Ufern unseres
Liebesflusses baden wir auf Wolkenkissen
die wir uns zuvor geschenkt wir tauchen ein
ins Element der Leidenschaft die sinken lässt
auf Gründe zwischen Wasser Erde Stein
die weiter trägt als unsre Schwere je
zu hoffen sah wir lösen uns im Innenreich
sakraler Tempel denn das Schillerlicht
erfasst auch uns im einheimlichen Werden.
Die Zärtlichkeit ist die Schwester des Sich-hingeben-Wollens und damit ein Kind der wilden Leidenschaft...
AntwortenLöschenLiebe Grüße Faro,
der die gesamte Verwandtschaft schätzt
Danke, Faro! Bei einer so tollen Verwandschaft geht man gerne täglich jemand anderen besuchen... :-)
LöschenLiebe Grüße und einen guten Rutsch in ein besonders kreatives neues Jahr!
Erika