Freitag, 23. August 2013

Eiland

Unser Glasfloß lag verteut am Strand der roten Insel
die uns einlud blondes Gras und Schmetterlinge
und wir atmeten den feuergelben Mond zu unsren Füßen
fugenlos gefaltet war die Nacht von lauem Wind

der uns die Kleider küsste und du deutetest mir
hinterrücks die kleinen Muscheln zu liebkosen
es war dunkles Gras das sich nach außen dehnte
die Berührung zuließ deine Hände kreisten um die Sterne

und ein langes Gleiten folgte wieviel Male durch das
ganze Eiland ohne Eile ohne Schwere ging der Flug
in ausgedehntes Schweben über wie die Pinguine
durch die Fluten rauschen eine Möwenfeder

die in einer Welle segelt ein paar Worte schlugen
ihre Flügel floßgespiegelt raunten von den Wolken
rückgeworfen zum Akkord den eine Bö verschlang
ein leichter Niesel rann entlang der weißen Fahne.

2 Kommentare:

  1. Liebe Erika,

    ein ganzes Bündel an erotischen Metaphern, die in mir Kopfbilder erzeugen, die sich zu einem ganzen Film zusammenfügen...

    Liebe Grüße Faro

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  2. Lieber Faro, ein ganz großes Danke!! Ein geistig-sinnliche Genuss ist der größte Lohn für mein Schreiben!

    Liebe Grüße auch zurück!
    Und ein schönes Wochenende ;-)

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